Überblick
Der Bachelorstudiengang Georessourcenmanagement an der RWTH Aachen verbindet geowissenschaftliches Fachwissen mit wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Aspekten. Studierende lernen am Standort Aachen, wie natürliche Vorkommen wie Wasser, Energie und Rohstoffe nachhaltig genutzt und geschützt werden können. Das Studium bereitet gezielt darauf vor, Umweltveränderungen und Georisiken kompetent zu analysieren und zu managen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Georessourcenmanagement (B.Sc.) an der RWTH Aachen bietet eine in dieser Form einzigartige geowissenschaftliche Ausbildung mit einem starken interdisziplinären Charakter. Er verbindet die klassischen Geowissenschaften und die Geographie eng mit den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie dem Bau- und Umweltingenieurwesen. Studierende lernen, die Ressourcen der Erde – wie Wasser, Minerale und Energierohstoffe – nachhaltig zu managen, Umweltveränderungen zu bewerten und die Folgen von Naturkatastrophen einzudämmen.
Studieninhalte & Module
Das 6-semestrige Studium gliedert sich in naturwissenschaftliche Grundlagen, geowissenschaftliche Fachinhalte sowie rechtliche und ökonomische Qualifikationen. Ab dem 5. Semester erfolgt eine individuelle Profilierung durch die Wahl von 8 aus 15 Vertiefungsmodulen.
- Naturwissenschaftliche Grundlagen: Differential- und Integralrechnung, Lineare Algebra, Physik, Anorganische und Organische Chemie
- Geowissenschaftliche & Geographische Grundlagen: Mineralogie, Geologie, Klimatologie, Boden- und Biogeographie, Geodynamik, Geochemie, Geoinformationssysteme (GIS), Fernerkundung und Numerische Methoden
- Ökonomische & Rechtliche Grundlagen: Einführung in die BWL, Mikroökonomie, Umweltmanagement, Rohstoffwirtschaft, Öffentliches Recht, Europarecht sowie Genehmigungs- und Umweltrecht
- Wahlpflichtbereich (Vertiefungsmodule): z. B. Georisiken, Ökologie, Wirtschaftsgeographie, Geochemische Analytik, Makroökonomie, Wasserwirtschaft, Physik der Erde, Bodenkunde und Altlastensanierung
- Praxiselemente: Umfassende Geländeausbildung im Freiland, Laborprojekte, ein 4-wöchiges Berufspraktikum und eine 3-monatige Bachelorarbeit
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen schließen als Geowissenschaftler die Schnittstelle zu betriebswirtschaftlichen, juristischen und politikwissenschaftlichen Aufgabenfeldern. Einsatzbereiche liegen in der Erschließung und dem Schutz von Rohstoff- und Grundwasserreserven sowie in der Umwelt- und Altlastensanierung. Zudem arbeiten sie in der Raum-, Regional-, Siedlungs- und Industrieplanung oder im Management von Georisiken.
Besonderheiten
- Zulassungsfrei: Der Studiengang hat für Erstsemester keinen Numerus Clausus (kein NC).
- RWTH-SelfAssessment: Die Nachweisung der Teilnahme an einem studienfeldspezifischen Online-SelfAssessment ist verpflichtende Einschreibungsvoraussetzung.
- Frühe Praxis- und Geländeausbildung: Bereits im Bachelorstudium sind umfangreiche Geländeprojekte im Freiland verankert.
- Internationale Ausrichtung: Ein Vertiefungsmodul kann durch Studienleistungen an einer der weltweit über 70 Partnerhochschulen gestaltet werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Teilnahme am studienfeldspezifischen SelfAssessment im Bereich Georessourcen und Materialtechnik
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester