Überblick
Der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Literaturwissenschaft/Komparatistik an der Universität Mainz widmet sich der vergleichenden Betrachtung internationaler Literaturen sowie deren Repräsentation in unterschiedlichen Medien. Studierende analysieren sprachübergreifende Strömungen, weltliterarische Zusammenhänge und den Wandel von Textformen. Das Studium in Mainz am Rhein verbindet fundierte theoretische Analysen mit flexiblen Fächerkombinationen und konkreten Einblicken in die Berufspraxis.
Studieninhalte
Ob als Lektor*in im Verlagswesen, Dramaturg*in am Theater oder im Kulturjournalismus: Der Studiengang „Literaturwissenschaft/Komparatistik: Literatur in internationaler und transmedialer Perspektive“ an der Universität Mainz bereitet zielgerichtet auf vielfältige Berufsfelder im Medien-, Verlags- und Kulturbereich vor.
Über den Studiengang
Der Studiengang wird am Fachbereich Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft als Zwei-Fächer-Bachelor angeboten und kombiniert ein Kernfach mit einem frei wählbaren Beifach. Studierende setzen sich wissenschaftlich mit der Internationalität von Literatur, vergleichender Literaturgeschichte sowie der Vermittlung von Texten in unterschiedlichen Medien auseinander. Neben Deutsch werden solide Englischkenntnisse für das Lesen von Originaltexten sowie Kenntnisse in einer weiteren modernen Fremdsprache vorausgesetzt.
Studieninhalte & Module
Im Studienverlauf erwerben die Studierenden zunächst Grundlagen der Komparatistik und vertiefen ab dem dritten Semester individuelle Sprach- und Themenschwerpunkte.
- Grundlagen der Komparatistik: Einführung in Gegenstände, Methoden und wissenschaftliche Begrifflichkeiten des Faches.
- Internationalität der Literatur: Analyse von Wechselbeziehungen und Bezugnahmen zwischen Autor*innen, Texten und Literaturen verschiedener Sprachen.
- Vergleichende europäische Literaturgeschichte: Einordnung im Kontext der Weltliteratur und Auseinandersetzung mit Epochen wie der Aufklärung oder Romantik.
- Transmediale Perspektiven: Untersuchung der Darstellung und Vermittlung von Literatur in Medien wie Podcasts, Fernsehen oder sozialen Medien.
- Sprachraum-Vertiefung (im Kernfach): Wissenschaftliche Arbeit mit Literatur aus zwei wählbaren Sprachräumen (z. B. englisch-, französisch-, spanisch- oder russischsprachig).
Berufsperspektiven
Absolvent*innen qualifizieren sich für Tätigkeiten im Verlagswesen, im (Kultur-)Journalismus bei Print-, Online- und audiovisuellen Medien sowie für die Dramaturgie bei Theater und Film. Weitere Perspektiven bieten Tätigkeiten in Forschungsinstituten, der Öffentlichkeitsarbeit sowie bei internationalen Kulturinstitutionen und Stiftungen. Im Studium erwerben die Studierenden neben Fachwissen auch relevante Schlüsselqualifikationen wie vernetztes Denken, interkulturelle Kompetenz und mediale Textanalyse.
Besonderheiten
- Berufsorientiertes Praxismodul: Einblick in die mediale Literaturvermittlung durch die Zusammenarbeit mit Fachleuten aus Journalismus, Lektorat und Verlagswesen.
- Redaktionsmitarbeit: Möglichkeit zur praktischen Mitarbeit bei der Mainzer Redaktion von literaturkritik.de.
- Pflichtpraktikum: Ein sechswöchiges Praktikum im Kernfach ermöglicht das Erproben fachnaher Berufsfelder wie Verlage, Medien oder Kulturinstitutionen.
- Empfohlener Auslandsaufenthalt: Passend zur internationalen Ausrichtung wird ein Auslandssemester (idealerweise im 3., 4. oder 5. Semester) ausdrücklich empfohlen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester