Überblick
Der Zwei-Fächer-Bachelor Ethnologie an der Universität Mainz bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit menschlichen Lebensweisen, gesellschaftlichem Wandel und transkulturellen Dynamiken. Studierende in Mainz am Rhein erforschen globale Zusammenhänge mit einem ausgeprägten Fokus auf den afrikanischen Kontinent und dessen weltweite Diaspora. Das flexible Studium lässt sich als Kern- oder Beifach individuell mit weiteren Disziplinen kombinieren.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Sozial- und Kulturanthropologie vermittelt der grundständige Zwei-Fächer-Bachelor der Universität Mainz fundierte Kenntnisse über kulturell unterschiedliche Lebenswelten und globale Zusammenhänge. Studierende kombinieren das Fach flexibel als Kern- oder Beifach, hinterfragen eigene kulturelle Annahmen kritisch und lernen, soziale Probleme zu analysieren. Für das Studium werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt, zudem wird die Bereitschaft zum Erlernen einer außereuropäischen Sprache empfohlen.
Studieninhalte & Module
Das Studienangebot vermittelt theoretische, methodische und thematische Grundlagen der Ethnologie. Folgende Kerninhalte und Schwerpunkte prägen den Studienverlauf:
- Einführung in Gegenstandsbereiche (z. B. Globalisierung, Migration, Ökologie, Politik, Medien und Kunst)
- Geschichte und Theorien der Ethnologie
- Methoden der Ethnologie und Feldforschung (inklusive Feldforschung)
- Verknüpfung systematischer Fragestellungen mit regionalen Kontexten
- Analyse transkultureller Prozesse und deren Dynamiken
- Reflexion der Positionalität von Wissen und Wissensproduktion
- Fremdsprachenerwerb als Schlüsselqualifikation
- Wählbare Schwerpunkte: Musikethnologie, Migrationsforschung, Wirtschaftsethnologie, Politikethnologie, Verwandtschaftsethnologie oder Religionsethnologie
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für vielfältige Tätigkeitsfelder wie Entwicklungszusammenarbeit, Nicht-Regierungsorganisationen, Kulturmanagement, Museen, Medien, Verwaltung, wissenschaftliche Forschung sowie Organisationsberatung und interkulturelle Mediation. Absolvent*innen verfügen über qualitative Sozialforschungsmethoden, (inter)kulturelle Kompetenz sowie ein Bewusstsein für antirassistischen und antikolonialen Sprachgebrauch. Zur beruflichen Orientierung absolvieren Studierende des Kernfachs ein 180-stündiges Berufspraktikum oder ein projektorientiertes Format (z. B. Ausstellungs- oder Medienprojekt).
Besonderheiten
Ein besonderer Profilschwerpunkt der Lehrenden am Institut liegt auf Afrika und seiner Diaspora, wobei in den Lehrveranstaltungen auch andere regionale Kontexte behandelt werden. Der Studiengang sieht keinen verpflichtenden Auslandsaufenthalt vor, bietet aber im dritten oder vierten Semester einen idealen Rahmen für ein freiwilliges Auslandssemester über verschiedene Austauschprogramme.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester