Überblick
Der Ein-Fach-Bachelorstudiengang Molekulare Biologie an der Universität Mainz bietet eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung an der Schnittstelle verschiedener Naturwissenschaften. Studierende am Standort Mainz am Rhein erforschen molekulare Vorgänge in Zellen, Genen sowie Organismen und profitieren von einer stetigen Verknüpfung von Theorie und Laborpraxis. Eine flexible Fächerwahl ermöglicht dabei eine gezielte Ausrichtung auf persönliche Forschungsinteressen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Chemie, Physik und Biologie vermittelt der Ein-Fach-Bachelorstudiengang Molekulare Biologie an der Universität Mainz grundlegende Kenntnisse naturwissenschaftlichen Denkens sowie spezifisches Wissen über molekulare Wirkungsketten. Studierende beschäftigen sich intensiv mit der Evolution und Diversität der Pflanzen- und Tierwelt sowie der Entstehung von Organismen aus DNA-Erbinformationen. Das Studium bietet eine breite, berufsbefähigende Basis in den Lebenswissenschaften mit individuellen Möglichkeiten zur Schwerpunktsetzung.
Studieninhalte & Module
- Grundlagenphase: Physikalische und chemische Grundlagen der Biologie, Mathematik und Statistik sowie Kurse zu Biodiversität, Evolution und den Bauplänen der Tiere und Pflanzen.
- Aufbauphase: Vertiefung in den Teildisziplinen Genetik und Molekulargenetik, Zellbiologie, Mikrobiologie sowie molekulare Physiologie und Entwicklungsbiologie.
- Vertiefungsphase: Physiologie der Pflanzen und Tiere sowie Bioinformatik und Biostatistik.
- Forschungsphase (5. Semester): Zwei frei wählbare, forschungsnahe Module mit hohem Laboranteil aus einem Angebot molekularbiologischer Disziplinen.
- Abschlussphase (6. Semester): Anfertigung einer eigenen Projekt- und Bachelorarbeit in einem frei wählbaren Teilgebiet der Molekularen Biologie.
Berufsperspektiven
Das Bachelorstudium schließt mit einem ersten berufsbefähigenden Abschluss ab, an den viele Studierende einen spezialisierenden Masterstudiengang anschließen. Typische Tätigkeitsfelder finden sich in der industriellen und akademischen Forschung, der Pharma- und Agrarindustrie sowie bei Aufsichts- und Genehmigungsbehörden. Zudem eröffnen sich Beschäftigungsmöglichkeiten in Unternehmensberatungen, NGOs, Verlagen und dem Wissenschaftsjournalismus.
Besonderheiten
Hoher Labor- und Praxisanteil: Universitätsinterne Labor- und Forschungspraktika machen über die Hälfte des gesamten Studiums aus und vermitteln praktische Fertigkeiten im Molekularlabor, der Zellkultur und dem Umgang mit Mikroorganismen.- Flexibles Auslandsstudium: Ein Auslandsaufenthalt ist über Kooperationen ohne Studienzeitverlust möglich; dafür eignet sich insbesondere das fünfte Fachsemester.
- Unterstützung bei der Orientierung: Der Career Service der JGU begleitet Studierende während des Studiums bei der beruflichen Orientierung und der Profilschärfung.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester