Überblick
Der Bachelorstudiengang Chemische Technik an der Technischen Hochschule Mannheim verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit ingenieurwissenschaftlichen Herangehensweisen zur Entwicklung nachhaltiger Industrieprozesse. Studierende lernen am Standort Mannheim, wie chemische und physikalische Abläufe aus dem Labor erfolgreich in großtechnische Produktionsanlagen übertragen werden. Im Mittelpunkt stehen dabei innovative Umweltschutzkonzepte, energieeffiziente Verfahren sowie die ressourcenschonende Herstellung moderner Werkstoffe und Pharmazeutika.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Ingenieurinnen und Ingenieure der Chemischen Technik übertragen chemische, physikalische und biologische Prozesse vom Reagenzglas auf technische Produktionsanlagen, um Produkte wie nachhaltige Kunststoffe, umweltverträgliche Düngemittel oder lebenswichtige Arzneimittel herzustellen. Der Studiengang „Chemische Technik“ (B. Sc.) an der Technischen Hochschule Mannheim vermittelt hierzu die Grundlagen des Chemieingenieurwesens mit dem Schwerpunkt auf den Substanzen und Prozessen innerhalb der Anlagen. Das grundständige Studium umfasst eine Regelstudienzeit von 7 Semestern (210 ECTS) und kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester begonnen werden.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum ist strukturiert in Grundstudium, Hauptstudium und ein integriertes Praxissemester:
- Grundstudium (1. und 2. Semester): Naturwissenschaftliche Grundlagen in Mathematik, Physik, Anorganischer, Organischer und Physikalischer Chemie, Technik, Technischer Biologie und Digitalen Anwendungen.
- Hauptstudium (3. und 4. Semester): Wärme- und Stoffübertragung, Mess- und Regelungstechnik, Thermodynamik und physikalische Chemie, Thermische und Mechanische Verfahrenstechnik, Instrumentelle Analytik sowie Reaktionstechnik.
- Praxissemester (5. Semester): Industriephasen im In- oder Ausland.
- Vertiefung und Abschluss (6. und 7. Semester): Verfahrenstechnische Praktika, Technische Katalyse, Prozess-Simulation, Anlagenplanung, Wahlfächer sowie Studien- und Bachelorarbeit.
- Vertiefungsrichtungen (Wahlfächer): Simulation und Anlagentechnik, Bio- und Umweltverfahrenstechnik sowie Regenerative Energien.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen wirken an zentralen Zukunftsfragen mit, wie der Erforschung nachhaltiger Produktionsverfahren, der Entwicklung umweltfreundlicher Materialien oder der Nutzung erneuerbarer Energien. Typische Einsatzfelder liegen in Produktion, Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Einkauf sowie in Behörden. Arbeitgeber finden sich in der chemischen, pharmazeutischen und Lebensmittel-Industrie, im Apparatebau, der Energieversorgung sowie in der Umwelt- und Sicherheitstechnik.
Besonderheiten
Ein durchgängiges Studienkonzept ermöglicht einen einfachen Wechsel zwischen den Bachelorstudiengängen Chemische Technik und Verfahrenstechnik bei geringem Zeitverlust, da viele Fächer gegenseitig angerechnet werden. Zudem bietet der Studiengang Angebote zum Erwerb interkultureller Kompetenzen, wie beispielsweise einen deutsch-französischen Einstieg.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester