Überblick
Der Bachelorstudiengang Praktische Theologie an der Katholischen Hochschule Mainz verbindet theologische Kernfächer mit humanwissenschaftlichen Fachgebieten und berufsbezogener Spiritualität. Am Standort Mainz am Rhein bereitet das Studienangebot gezielt auf seelsorgliche, pädagogische sowie gesellschaftliche Aufgabenfelder vor. Neben der akademischen Ausbildung steht die frühzeitige Verknüpfung von Theorie und beruflicher Praxis im Fokus.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Studiengang „Praktische Theologie (B.A.)“ an der Katholischen Hochschule Mainz verbindet auf einzigartige Weise theologische Fachdisziplinen mit Pädagogik, Psychologie und Soziologie und bildet die primäre akademische Grundlage für den Beruf der Gemeindereferent*innen in der Katholischen Kirche.
Über den Studiengang
Der vollzeitliche Bachelor-Studiengang umfasst eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.) ab. Neben dem wissenschaftlichen Lernen spielt die berufsbezogene Spiritualität eine tragende Rolle, um religiöse Ausdrucksformen wertschätzend zu fördern und zu begleiten. Der Studiengang startet jeweils zum Wintersemester, ist frei von Studiengebühren und vergibt seine Studienplätze über ein hochschuleigenes Punktesystem ohne Numerus clausus (NC).
Studieninhalte & Module
Das Curriculum vermittelt sowohl wissenschaftliche Grundlagen als auch konkrete Handlungsmethoden für die spätere Berufspraxis. Die zentralen Inhalte umfassen:
- Theologische Disziplinen: Dogmatik, Moraltheologie, Kirchengeschichte und Religionspädagogik
- Human- und Bezugswissenschaften: Philosophie, Soziologie sowie Medienpädagogik
- Berufliche Handlungsmethoden: Didaktik des Religionsunterrichts, Führung von Krisengesprächen und Predigtgestaltung
- Spiritualität: Reflexion eigener und fremder religiöser Praxis
Berufsperspektiven
Der Bachelor-Abschluss ist der erste Schritt in der Ausbildung zum/zur Gemeindereferent*in, woran sich die Berufseinführung in einer Diözese anschließt. Zu den Aufgaben gehören die seelsorgliche Begleitung von Gemeinden, die Sakramentenvorbereitung sowie der Religionsunterricht. Alternativ stehen Absolvent*innen Tätigkeiten in christlichen Verbänden, sozialen Einrichtungen, den Medien oder die Aufnahme eines konsekutiven Master-Studiums offen.
Besonderheiten
- Drei integrierte Praktika: Ein Gemeindepraktikum (6,5 Wochen), ein Schulpraktikum (5 Wochen) sowie ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung (120 Stunden).
- Vorpraktikum als Zulassungsvoraussetzung: Nachweis eines 6-wöchigen Praktikums im seelsorglichen Bereich außerhalb der Heimatpfarrei.
- Internationalität: Möglichkeit für ein fakultatives Auslandssemester oder Auslandspraktikum.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Alternativ eine berufliche Ausbildung, die mit der Note 2,5 oder besser abgeschlossen wurde, oder eine berufliche Weiterqualifikation durch eine Meisterprüfung bzw. eine vergleichbare Prüfung.
Sechs Wochen Praktikum im seelsorglichen Bereich außerhalb der Heimatpfarrei oder ein Äquivalent
Für diesen Studiengang sollten Interessenten der katholischen Kirche angehören.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester