Überblick
Der Bachelorstudiengang Green Engineering an der Hochschule Merseburg kombiniert ingenieurwissenschaftliches Know-how der Verfahrens- und Energietechnik mit praxisnahen Konzepten für den Umwelt- und Klimaschutz. Studierende lernen am Standort Merseburg, wie industrielle Abläufe ressourcenschonend analysiert, bewertet und klimaneutral umgestaltet werden können. Die interdisziplinäre Ausrichtung bildet eine gezielte Grundlage für zukunftsträchtige Fach- und Führungspositionen in der nachhaltigen Wirtschaft.
Studieninhalte
Wie lassen sich ingenieurwissenschaftliches Know-how und aktiver Umweltschutz miteinander verbinden, um die Stoff- und Energiewirtschaft nachhaltig zu gestalten?
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Bachelorstudiengang Green Engineering – Gestaltung nachhaltiger Prozesse an der Hochschule Merseburg verknüpft Wissensgebiete der Stoffwandlung und der Energietechnik. Das siebensemestrige Vollzeitstudium vermittelt ingenieurtechnische Verfahren, die für ein nachhaltiges Wirtschaften sowie die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie den Klimawandel und die Ressourcenverknappung essenziell sind. Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering ab.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt sektorenübergreifendes Wissen im Grund- und Vertiefungsstudium. Folgende Module und Lehrinhalte bilden den Kern des Studiengangs:
- Grundstudium (1. und 2. Semester): Mathematik, Grundlagen der Elektrotechnik, Physik, Chemie und ingenieurtechnische Grundlagen, Einführung in die Verfahrenstechnik, Einführung in die Nachhaltigkeit, Thermodynamik, Anorganische Chemie, Werkstoffcharakterisierung und Nachhaltige Prozesse.
- Vertiefungsstudium (3. bis 7. Semester): Thermische Energietechnik, Einführung in die Steuerungs- und Regelungstechnik, Umwelttechnik, Elektrische Energietechnik, Thermische Verfahrenstechnik, Messtechnik, Reaktionstechnik, Lebenszyklusanalyse, Prozessleittechnik sowie Ingenieurkommunikation.
- Ausgewählte Schwerpunktthemen: Lebenszyklusanalyse (Ökobilanzierung nach ISO 14040/14044), Regenerative Energien (Solar-, Wind-, Wasserkraft und Biomasse), Prozessautomation und Abwassertechnik.
- Wählbare Studienschwerpunkte: Elektrotechnik, Energietechnik, Verfahrenstechnik, Automatisierungstechnik, Prozesstechnik oder Umwelttechnik.
- Praxisphasen: Projektarbeit, Industrieprojekt, Betriebspraktikum sowie Bachelorarbeit und Kolloquium.
Berufsperspektiven
Das Studium befähigt dazu, das erlernte technische Wissen in der Praxis anzuwenden und aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Die interdisziplinäre Ausrichtung ermöglicht Absolventinnen und Absolventen die ganzheitliche Analyse, Bewertung und Weiterentwicklung von Prozessen in der Stoff- und Energiewirtschaft. Damit erwerben Studierende die Qualifikation für ingenieurtechnische Verfahren, die für ein nachhaltiges Wirtschaften benötigt werden.
Besonderheiten
- Vorgeschaltetes Orientierungssemester: Dem eigentlichen Studium kann das BAföG-fähige Orientierungssemester KOMPASS vorgeschaltet werden, womit ein Studienbeginn bereits zum Sommersemester (April) möglich ist.
- Zulassungsfrei: Für den Studiengang besteht keine Zulassungsbeschränkung (kein NC).
- Positiv bewertete Qualität: Das Gutachtergremium der ACQUIN hebt das Profil des Studiengangs durch die interdisziplinäre Ausrichtung vieler Veranstaltungen in seiner Qualitätsbewertung positiv hervor.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester