Überblick
Der Bachelorstudiengang Griechische Studien an der LMU München bietet eine umfassende Auseinandersetzung mit der Kultur, Sprache und Geschichte des griechischen Sprachraums von der Spätantike bis in die Gegenwart. Am Studienort München verbindet das Studium Teilbereiche wie Byzantinistik und Neogräzistik zu einer vielseitigen geisteswissenschaftlichen Ausbildung. Eine Besonderheit liegt in der flexiblen Struktur als Zwei-Fach-Bachelor mit Haupt- und Nebenfach.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Schnittstelle der Fachgebiete Byzantinistik, Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte sowie Neogräzistik bildet das Fundament für diesen grundständigen Bachelorstudiengang an der LMU München. Das Studium umfasst die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Sprache, Literatur, Geschichte und Kunst von der Spätantike und dem Oströmischen Reich ab dem 4. Jahrhundert bis hin zum modernen Griechenland der Gegenwart. Die Studierenden erwerben dabei umfassende Kenntnisse über die Kulturentwicklung des griechischen Sprachraums über einen Zeitraum von mehr als 1.500 Jahren.
Studieninhalte & Module
- Neogräzistik: Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft, Kulturgeschichte sowie Landeskunde Griechenlands und Zyperns von ca. 1500 bis zur Gegenwart (mit einem Epochenschwerpunkt nach 1800).
- Byzantinistik: Geschichte, Literatur, Sprache, Religion und Kultur des Oströmischen (Byzantinischen) Reichs vom 4. bis zum 15. Jahrhundert.
- Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte: Erfassung und Analyse der gesamten archäologisch und kunsthistorisch bedeutenden Hinterlassenschaft der spätantiken und byzantinischen Kultur (ohne Einschränkung auf christliche Monumente).
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt fundierte fachwissenschaftliche Kompetenzen in den Bereichen Sprache, Literatur, Geschichte und Kunstgeschichte des griechischen Raums. Die Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich damit für wissenschaftliche und kulturvermittelnde Aufgaben im Kontext der Byzantinistik und Neogräzistik. Zudem bildet der Bachelorabschluss die Basis für ein weiterführendes Masterstudium in den beteiligten Fachdisziplinen.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Studiengangs liegt in der breiten regionalen und zeitlichen Abdeckung: Im Bereich der Neogräzistik werden neben Griechenland und Zypern auch frühere griechischsprachige Gebiete wie die Balkanhalbinsel, Kleinasien und Süditalien sowie die moderne Diaspora in die Betrachtung einbezogen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester