Überblick
Der interdisziplinäre Verbundstudiengang Medienwissenschaft an der Universität zu Köln verknüpft kulturwissenschaftliche Medienanalyse mit vertieften Fachkenntnissen aus Wirtschaft, Informatik oder Recht. Studierende kombinieren das Kernfach Medienkulturwissenschaft mit einem individuell gewählten Schwerpunktbereich, um moderne Medienphänomene ganzheitlich zu verstehen. Am Standort Köln profitieren die Studierenden zudem von der direkten Nähe zu einer lebendigen Medienlandschaft.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das Alleinstellungsmerkmal des B.A. Medienwissenschaft (Verbund) an der Universität zu Köln liegt in seiner fakultätsübergreifenden Struktur, die das geisteswissenschaftliche Ankerfach Medienkulturwissenschaft verpflichtend mit einem interdisziplinären Wahlpflichtbereich in Medieninformatik, Medienmanagement oder Medienrecht kombiniert. Studierende setzen sich dadurch fundiert mit zwei unterschiedlichen Fachkulturen und deren wissenschaftlichen Methodiken auseinander. Das deutschlandweit geschätzte Studium umfasst 180 Leistungspunkte, hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und startet im Wintersemester.
Studieninhalte & Module
Neben dem Pflichtfach Medienkulturwissenschaft wählen Studierende ein fachspezifisches Profilfach aus einer der kooperierenden Fakultäten:
- Medienkulturwissenschaft (Pflichtfach): Kultur- und Medientheorien, wissenschaftliche Analyse von Texten, Filmen, TV-Sendungen und Games sowie Erforschung des Wechselverhältnisses von Medien, Kultur und Gesellschaft.
- Wahlpflichtfach Medieninformatik: Grundlagen der Basisinformationstechnologie, Basissysteme der Informationsverarbeitung, Softwaretechnologie, Humanities Computing und visuelle Programmierung.
- Wahlpflichtfach Medienmanagement und Medienökonomie: Grundlagen der BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Statistik sowie Vertiefungen in Medienordnungen und Media and Technology Management.
- Wahlpflichtfach Medienrecht: Bürgerliches Recht, Schuldrecht, Staats- und Staatsorganisationsrecht (Grundrechte), Verwaltungsrecht und Grundlagen des Medienrechts.
- Studium Integrale: Ergänzende Lehrveranstaltungen im Umfang von 12 Leistungspunkten.
Berufsperspektiven
Durch die fundierte Vernetzung von Kulturwissenschaft mit technischen, ökonomischen oder juristischen Fachkenntnissen erwerben die Studierenden ein gefragtes Schnittstellenprofil. Sie verstehen die ökonomischen sowie sozialen Besonderheiten von Medienmärkten und können spezifische Herausforderungen von Medienunternehmen analysieren. Dies qualifiziert sie für vielfältige Fach- und Führungskonzepte in Medienbetrieben, Kulturinstitutionen, IT-Unternehmen oder juristisch geprägten Medienfeldern.
Besonderheiten
Eine spezifische Besonderheit des Kölner Instituts für Medienkultur und Theater ist die systematische Integration der Theaterwissenschaft in die Medienkulturwissenschaft. Das Studium entsteht in enger Kooperation der Philosophischen, der Rechtswissenschaftlichen sowie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Je nach gewähltem Profilfach kann die abschließende Bachelorarbeit entweder in der Medienkulturwissenschaft oder im jeweiligen Wahlpflichtfach (Informatik oder Management) verfasst werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester