Überblick
Der Bachelorstudiengang Romanische Studien an der Universität Leipzig beleuchtet den vielseitigen Sprach- und Kulturraum der romanischsprachigen Welt in und außerhalb Europas. Studierende setzen sich intensiv mit zwei romanischen Philologien auseinander und verknüpfen theoretische Analyse mit praktischer Sprachkompetenz. Die akademische Ausbildung am Standort Leipzig bietet somit ein fundiertes geisteswissenschaftliches Fundament für international ausgerichtete Berufsfelder.
Studieninhalte
Ob in der internationalen Sprach- und Kulturvermittlung, im Informationsmanagement oder im wissenschaftlichen Bereich: Der Bachelorstudiengang „Romanische Studien – Französisch“ an der Universität Leipzig bereitet gezielt auf Tätigkeiten vor, die fundierte sprachliche, literatur- und kulturwissenschaftliche Analysetechniken im romanischen Sprachraum erfordern.
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelor of Arts „Romanische Studien“ widmet sich dem Kultur- und Sprachraum der romanischsprachigen Länder innerhalb und außerhalb Europas. Als theoretische wie anwendungsorientierte Disziplin vermittelt der Studiengang fachspezifische Kenntnisse in der Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturstudien sowie der Sprachpraxis. Das vollzeit- oder teilzeitfähige Studium umfasst 180 Leistungspunkte (LP), hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und ist im Wintersemester zulassungsfrei studierbar.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in das Kernfach Romanische Studien (110 LP) mit der Kombination von zwei romanischen Philologien, einen frei gestaltbaren Wahlbereich oder ein Wahlfach (40 LP) sowie Schlüsselqualifikationen (30 LP). Folgende Inhaltsbereiche prägen das Curriculum:
- Sprachwissenschaft (Linguistik): Vermittlung von linguistischen Theorien, der Geschichte, dem System, der Verbreitung und den Varietäten der gewählten Sprachen sowie der system- und varietätenlinguistischen Analyse von Sprachdaten.
- Literatur- und Kulturwissenschaft: Einführung in Theorien des Fachs sowie Erwerb von Grundlagen zur Interpretation und Analyse literarischer und medialer Texte des romanischen Kulturraums.
- Landeskunde: Behandlung von geschichtlichen, gegenwartsbezogenen, kulturellen, politischen, ökonomischen und sozialen Phänomenen der jeweiligen Sprachräume.
- Sprachpraxis: Erweiterung der Französischkenntnisse vom Ausgangsniveau B1 auf Niveau C1 sowie der Spracherwerb der zweiten gewählten romanischen Sprache bis zum Niveau B2.
- Wissenschaftliche Arbeitstechniken: Erlernung von Methoden zur Informationsbeschaffung, Auswertung, Beurteilung und Systematisierung.
Berufsperspektiven
Durch die Kombination zweier Philologien erwerben Studierende ein geschultes Profil für anwendungsorientierte und theoretische Berufsfelder mit Bezug zum romanischen Sprachraum. Die fundierten Kompetenzen in der Informationsbeschaffung, Datenauswertung und Systematisierung befähigen zur Arbeit in sprach-, kultur- und geisteswissenschaftlichen Überschneidungsbereichen. Zudem legt der Bachelorabschluss das Fundament für eine akademische Weiterqualifikation im Rahmen eines Masterstudiums.
Besonderheiten
Studierende wählen eine von sechs Sprachkombinationen, bei der Französistik mit einer weiteren Philologie (Hispanistik, Italianistik oder Lusitanistik) verbunden wird. Während für Französisch bereits bei Studienbeginn Sprachkenntnisse auf Niveau B1 nachgewiesen werden müssen, können erforderliche Sprachkenntnisse der zweiten Sprache (Niveau A2) bis zur Anmeldung der Bachelorarbeit und Lateinkenntnisse bis zum Ende des Studium erbracht werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bitte informieren Sie sich zu den studiengangspezifischen Immatrikulationsvoraussetzungen in Ihrem gewünschten Studiengang unter www.uni-leipzig.de/studienangebot
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester