Überblick
Der Bachelorstudiengang Computational Social Science an der Universität Koblenz verbindet Methoden der Informatik mit Fragestellungen aus der Psychologie und Soziologie. Am Standort Koblenz am Rhein lernen Studierende, digitale Verhaltensdaten zu erfassen, Muster zu analysieren und gesellschaftliche Phänomene wissenschaftlich zu durchdringen. Die interdisziplinäre Ausrichtung bereitet gezielt auf die verantwortungsvolle Auswertung komplexer Datenmengen an der Schnittstelle von Mensch und Technologie vor.
Studieninhalte
Wie können wir digitale Verhaltensdaten mit Verfahren der Informatik erfassen und analysieren, um gesellschaftliche und psychologische Phänomene besser zu verstehen und verantwortungsvoll zu deuten?
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Computational Social Science (B.Sc.) an der Universität Koblenz verbindet Methoden der Informatik mit Fragestellungen der Psychologie oder Soziologie in einem ausgewogenen Verhältnis. Studierende lernen, digitale Verhaltensdaten wie Online- oder Sensordaten zu erheben, zu analysieren und Muster darin zu identifizieren. Dabei werden ebenso datenschutzrechtliche und ethische Grundlagen vermittelt, um gewonnene Erkenntnisse verantwortungsvoll im gesellschaftlichen Kontext anzuwenden.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in folgende Kernbereich-Module und Praxisphasen:
- Psychologie oder Soziologie (30 ECTS): Wahl eines sozialwissenschaftlichen Schwerpunkts inklusive Vertiefungen wie Technik-, Bildungs- oder Sozialpsychologie.
- Informatik (30 ECTS): Vermittlung von Grundlagen zu Datenbanken, Programmierung, Softwaretechnik sowie Algorithmen und Datenstrukturen.
- Mathematik, Methoden und Statistik (29 ECTS): Schulung in Analysis, Linearer Algebra und Statistik sowie spezifischen empirischen Erhebungsmethoden.
- CSS in Theorie und Praxis (31 ECTS): Interdisziplinäre Zusammenführung der Fachbereiche zur theoretischen und praktischen Problembewältigung.
- Praktikum und Wahlpflichtbereich: Ein dreimonatiges Praktikum ermöglicht erste Praxiserfahrungen außerhalb der Universität, ergänzt durch flexible Module zur individuellen Profilbildung.
Berufsperspektiven
Durch die interdisziplinäre Ausrichtung und das dreimonatige Praktikum bereitet das Studium auf Tätigkeiten an der Schnittstelle von Informatik und Sozialwissenschaften vor. Mögliche Einsatzfelder finden sich beispielsweise in der datengestützten Politikberatung, der innovativen Stadtplanung oder bei der Entwicklung adaptiver digitaler Lernplattformen.
Besonderheiten
- Gleichgewicht der Disziplinen: Gleichwertige Vertiefung in Informatik und eine wählbare Sozialwissenschaft (Psychologie oder Soziologie).
- Zulassungsfrei: Der Studiengang weist keine Zulassungsbeschränkung auf.
- Zweisprachiges Angebot: Die Lehrsprachen sind Deutsch und Englisch.
- Vorbereitung: Freiwillige Vorkurse in Mathematik und Programmierung stehen vor Studienbeginn zur Verfügung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Englische Sprachkenntnisse auf B2-Niveau des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Bei ausländischen Bewerber*innen mit im Ausland erworbener Hochschulzugangsberechtigung: deutsche Sprachkenntnisse, nachgewiesen durch Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH, Niveaustufe2) oder Test- DAF (Niveaustufe 4).
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester