Überblick
Der Masterstudiengang Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie an der Universität Tübingen untersucht Lehr- und Lernprozesse auf wissenschaftlicher Basis. Studierende in Tübingen vertiefen ihr Wissen in quantitativ-empirischen Forschungsmethoden und pädagogisch-psychologischen Theorien. Das Studienangebot verknüpft fundierte Theorie mit praxisnaher Projektarbeit, um bildungspolitische sowie pädagogische Entscheidungen evidenzbasiert zu gestalten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Psychologie, Erziehungswissenschaft und angrenzenden Fächern befasst sich der forschungsorientierte Masterstudiengang „Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie“ an der Universität Tübingen mit der Effektivität von Lehren und Lernen. Der Studiengang setzt auf belastbare Daten und empirische Evidenz, um Lehr- und Lernprozesse besser zu verstehen und das Bildungssystem weiterzuentwickeln. Auf diese Weise wird die Bildungsdebatte weg von subjektivem Bauchgefühl und Anekdoten hin zu wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen gelenkt.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt vertieftes Fachwissen sowie die besten aktuell verfügbaren quantitativen Forschungsmethoden zur Datenerhebung und statistischen Auswertung. Die Kernbereiche des Studiums umfassen:
- Psychologie, Erziehungswissenschaft und angrenzende Fächer: Inhaltliche Grundlagen zur Erforschung von Bildungs- und Lernprozessen sowie individueller Voraussetzungen.
- Quantitative Forschungsmethoden: Anwendung fortschrittlicher statistischer Analyseverfahren zur Untersuchung praxisrelevanter Fragestellungen.
- Studienbereich „Forschendes Lernen“: Unmittelbare Einbindung der Studierenden in aktuelle Forschungsprojekte.
Berufsperspektiven
Den Absolventinnen und Absolventen eröffnen sich vielfältige Berufsfelder überall dort, wo Expertise im Bereich Bildung und Lernen gefragt ist. Dazu zählen Positionen in der Bildungsverwaltung, der Bildungspolitik, in Schulentwicklung, Stiftungen, Ministerien, Schulämtern, Regierungspräsidien, Bildungsverlagen sowie in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Zudem bereitet der Studiengang optimal auf eine wissenschaftliche Karriere und eine spätere Promotion vor.
Besonderheiten
- BDP-Anerkennung: In Kombination mit einem Bachelorabschluss in Psychologie wird der Studiengang für eine Vollmitgliedschaft im Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP) anerkannt.
- Spitzenplatzierung im CHE-Ranking 2025: Bestnoten für die allgemeinen Studiensituation, die Betreuung, das Lehrangebot und die Ausstattung.
- Anbindung an das Hector-Institut: Das Studium wird vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung getragen, das exzellente Forschung und individuelle Betreuung bietet.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbungsschluss abweichend bereits am 15. Juni !
• Bachelorabschluss in Erziehungswissenschaft, Psychologie, Soziologie, Sozialwissenschaft oder einem vergleichbaren Studiengang
• Bachelornote von 2,5 oder besser
• Nachweis über mind. 9 ECTS in Quantitativen Methoden/Statistik
• Teilnahme am Self-Assessment zum Master EBPP
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester