Überblick
Das Studium des Lehramtsfachs Gesundheit und Pflege an der TU Dresden qualifiziert für den Unterricht an berufsbildenden Schulen. Die angehenden Lehrkräfte erwerben in Dresden fundierte Fachkenntnisse in den Gesundheitswissenschaften sowie der passenden Fachdidaktik. Der Studiengang schließt mit der Staatsprüfung ab und verbindet medizinische Theorie mit pädagogischer Praxis.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Studiengang „Gesundheit und Pflege Lehramt an berufsbildenden Schulen (Staatsprüfung)“ an der TU Dresden zeichnet sich durch seine gezielte Profilierung ab dem 5. Fachsemester aus, bei der sich Studierende verbindlich für eine der beiden Vertiefungsrichtungen Gesundheit oder Pflege entscheiden. Das Studium basiert auf einer Drei-Säulen-Struktur aus der Erstfachrichtung Gesundheit und Pflege, einem Zweitfach bzw. einer weiteren Fachrichtung sowie den Bildungswissenschaften. Es schließt mit der Ersten Staatsprüfung ab und verbindet wissenschaftliche Theorien systematisch mit ersten schulpraktischen Studien.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung umfasst medizinisch-naturwissenschaftliche, geistes-, sozial- und gesundheitswissenschaftliche sowie berufsfelddidaktische Grundlagen. Zu den Kernmodulen der Fachrichtung gehören:
- Berufsfeldwissenschaft und Einführung in die berufsfeldspezifische Didaktik
- Der Körper des Menschen und Pathomechanismen
- Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspsychologie
- Gesundheitsökonomie und -management sowie Angewandte Ethik
- Gesundheit und soziale Probleme sowie Zielgruppenspezifische gesundheitliche Versorgung
- Schulpraktische Übungen und Blockpraktikum B
Im Vertiefungsbereich (ab dem 5. Fachsemester) stehen folgende Ausrichtungen zur Auswahl:
- Vertiefung Gesundheit: Behandelt u. a. Fachwissenschaftliche Bezüge der Gesundheitsberufe, Curriculumentwicklung, Berufsfelddidaktische Forschung und ein gesundheitswissenschaftliches Projekt.
- Vertiefung Pflege: Behandelt u. a. Pflegewissenschaft, Pflegephänomene im Kontext des Pflegeprozesses, Berufsfelddidaktische Forschung und ein pflegewissenschaftliches Projekt.
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert primär für den Eintritt in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) an staatlichen berufsbildenden Schulen sowie berufsbildenden Schulen in freier Trägerschaft. Je nach gewählter Vertiefung unterrichten Absolventinnen und Absolventen in dual geregelten Gesundheitsfachberufen (z. B. Medizinische Fachangestellte) oder in Pflegeberufen (z. B. Pflegefachfrauen/-männer, Heilerziehungspflege). Zudem befähigt der Abschluss zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion) und für Tätigkeiten in gesundheitsbezogenen Institutionen, Organisationen und Verbänden.
Besonderheiten
- Kombinationsregeln: Die Erstfachrichtung Gesundheit und Pflege ist mit fast allen Fächern (ausgenommen Biologie) sowie den Fachrichtungen Chemietechnik oder Lebensmittel-, Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft kombinierbar.
- Feste Schwerpunktwahl: Eine zeitgleiche Belegung beider Vertiefungsrichtungen (Gesundheit und Pflege) ist ausgeschlossen.
- Zulassung: Der Studiengang ist zulassungsfrei.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester