Überblick
Der Bachelorstudiengang Kulturanthropologie und europäische Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main untersucht gegenwärtige gesellschaftliche Transformationsprozesse und Alltagskulturen. Im Zentrum stehen Themen wie Digitalisierung, urbane Dynamiken, Migration sowie die Wirkungen von Wissen und Technologie. Eine Besonderheit bildet die starke methodische Ausrichtung auf empirische Forschung sowie eine enge Kooperation mit der Partneruniversität in Marburg.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie untersucht dieser Studiengang an der Universität Frankfurt am Main gegenwärtige Dynamiken in den Bereichen Digitalisierung, Verwissenschaftlichung, Globalisierung und Urbanisierung. Der grundständige, zulassungsfreie Kombi-Bachelor mit dem Abschluss Bachelor of Arts wird auf Deutsch unterrichtet und hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern mit Studienbeginn im Wintersemester. Studierende befassten sich mit aktuellen Anpassungsprozessen moderner Gesellschaften und hinterfragen den Einfluss von Mobilität, Migration sowie digitalen Netzen auf den Alltag und die Stadtentwicklung.
Studieninhalte & Module
Neben der Vermittlung von Grundbegriffen und empirischen Methoden – wie qualitativen Interviews und teilnehmender Beobachtung – gliedert sich das Hauptfach in folgende Kernmodule:
- Pflichtmodul 1: Einführung in die Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie
- Pflichtmodul 2: Einführung in das forschende Lernen / Methoden und Forschungspraxis
- Pflichtmodul 3: Schlüsselkompetenzen und Berufsfeldorientierung
- Pflichtmodul 4: Lehrforschungsprojekt Phase 1 Forschungsdesign
- Pflichtmodul 5: Lehrforschungsprojekt Phase 2 Auswertung
- Pflichtmodul 6: Abschlussmodul Bachelorarbeit
- Wahlpflichtmodule: Drei zu belegende Module aus den Bereichen Urbanisierung, Digitalisierung, Globalisierung und Verwissenschaftlichung
Berufsperspektiven
Das Studium bereitet über das Pflichtmodul „Schlüsselkompetenzen und Berufsfeldorientierung“ gezielt auf die berufliche Praxis vor. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, empirische Daten eigenständig zu erheben, wissenschaftlich auszuwerten und fundiert zu präsentieren. Diese methodischen und analytischen Kompetenzen befähigen zur Arbeit in Tätigkeitsfeldern, die sich mit gesellschaftlichen und kulturellen Wandlungsprozessen auseinandersetzen.
Besonderheiten
Eine Besonderheit ist die Kooperation mit dem Schwesterinstitut der Philipps-Universität Marburg, deren wählbare Module kulturwissenschaftliche und -historische Kenntnisse zu Alltagskulturen und Identitätsprozessen vermitteln. Zudem zeichnet sich der Studiengang durch ein dreisemestriges Lehrforschungsprojekt aus. Ein Auslandssemester wird den Studierenden empfohlen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Für die Zulassung zur Bachelorprüfung sind die in § 22 BA09 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. a) Abiturzeugnis, Oberstufenzeugnisse oder anderen Nachweis über mindestens vierjährigen Schulunterricht (ab Sekundarstufe 1) in Englisch. Nachweis von drei Jahren Schulunterreicht reicht aus, sofern die Sprache bis zum Abschluss, der zum Hochschulzugang berechtigt, geführt wurde. b) Nachweis über einen UNIcert-Abschluss der Stufe I, c) Nachweis über einen internet-basierten TOEFL-Test iBT, Score von mindestens 43, d) Nachweis über einen IELTS-Test, Score von mindestens 4.0 oder e) Nachweis über den ESOL-Test (Cambridge University) Preliminary English Test (PET)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester