Überblick
Der Teilstudiengang Philosophie für das Lehramt an Regionalschulen an der Universität Greifswald vermittelt ein tiefgehendes Verständnis für fundamentale Denkprozesse sowie die Analyse menschlicher Lebensvollzüge. Die Ausbildung in der Hansestadt Greifswald kombiniert systematische Fragestellungen mit der intensiven Betrachtung der Philosophiegeschichte. Bitte beachten Sie, dass sich dieses spezifische Studienangebot in der Auslaufphase befindet und keine Neubewerbungen mehr entgegengenommen werden.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen gestalten, planen und führen Philosophieunterricht an Schulen durch und initiieren Lern- und Bildungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen. Der Teilstudiengang "Philosophie I. Staatsprüfung für Lehramt an Regionalschulen" an der Universität Greifswald führt in einer Regelstudienzeit von zehn Semestern zum 1. Staatsexamen. Das Vollzeitstudium kombiniert die Fachwissenschaft mit Fachdidaktik und den Bildungswissenschaften zur berufspraktischen Vorbereitung auf das Lehramt der Sekundarstufe I.
Studieninhalte & Module
Im Studium lernen die Studierenden, fachwissenschaftliche Denkmuster auf lebensweltliche Fragehorizonte zu beziehen sowie historisch-kritische und sachlich-systematische Arbeitsweisen zu verknüpfen. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen:
- Theoretische Philosophie: Grundlagen und Erkenntnisprobleme im systematischen Zusammenhang.
- Praktische Philosophie: Ethische Fragestellungen und Diskursformen zur Orientierung in Entscheidungslagen.
- Ästhetik und Kulturphilosophie: Vertiefung kulturspezifischer und wahrnehmungstheoretischer Ansätze.
- Umweltethik: Spezifische Fragen zum Verhältnis von Mensch, Natur und Ethik.
- Fachdidaktik Philosophie: Konzepte zum Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen sowie die konkrete Unterrichtsplanung.
Berufsperspektiven
Hauptsächliches Berufsziel ist die Tätigkeit als Lehrkraft an Regionalschulen, für die insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern – wo Philosophie ab Klasse fünf gelehrt wird – ein hoher Bedarf besteht. Darüber hinaus eröffnen sich Betätigungsfelder in der bio- und umweltethischen Beratung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie in der Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Möglichkeiten bieten das Medien- und Kulturmanagement, Unternehmensberatungen, Volkshochschulen, philosophische Praxen oder die akademische Forschung.
Besonderheiten
Der Studiengang befindet sich in der Auslaufphase, weshalb eine Neueinschreibung nicht mehr möglich ist; für immatrikulierte Studierende wird das Lehrangebot bis zum Abschluss sichergestellt. Ab dem Wintersemester 2026/27 wird das Studium durch ein neues Studienprogramm für das Sekundarstufenlehramt ersetzt. Am Institut ist zudem eine Professur für Umweltethik kooptiert, die ursprünglich im Studiengang Landschaftsökologie und Umweltschutz verankert ist.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassung von Studienanfängern
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester