Überblick
Der Bachelorstudiengang Geowissenschaften an der Universität Frankfurt am Main bietet eine fundierte Ausbildung rund um die Entstehung, Struktur und Dynamik des Erdsystems. Studierende am Standort Frankfurt am Main profitieren von einer außergewöhnlich flexiblen Studienstruktur, die eine breite naturwissenschaftliche Orientierung ebenso erlaubt wie gezielte Vertiefungen. Das sechssemestrige Studium verbindet theoretisches Fundament mit aktuellen Fragestellungen zu Ressourcen und Umweltveränderungen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das Alleinstellungsmerkmal dieses Studiengangs ist seine außergewöhnliche Breite und der für ein Bachelorstudium ungewöhnlich hohe Anteil an Wahlpflichtmodulen, die mehr als die Hälfte aller Kreditpunkte ausmachen. Der zulassungsfreie Ein-Fach-Bachelor „Geowissenschaften“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main befasst sich mit dem Aufbau und der Geschichte der Erde, ihren physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen sowie der Wechselwirkung von Mensch und Umwelt. Studierende können das sechssemestrige Studium wahlweise in großer naturwissenschaftlicher Breite absolvieren oder sich auf geowissenschaftliche Kernfächer spezialisieren.
Studieninhalte & Module
Der Studienverlauf startet mit festen Grundlagen und bietet ab dem zweiten Studienjahr zunehmend individuelle Wahlmöglichkeiten:
- Naturwissenschaftliche Grundlagen: Mathematik I & II, Physik I & II, Chemie sowie zwei Praktika (ausgewählt aus Chemie, Physik oder Biologie).
- Geowissenschaftliche Grundlagen: Geowissenschaften I–III, Geobiosphäre, Geophysik, Mineralogie und mikroskopische Untersuchungen an Geomaterialien.
- Gelände- und Laborarbeit: Geländepraktika im Umfang von insgesamt 20 Tagen sowie Kartierkurse oder Hauspraktika.
- Wahlpflicht- und Vertiefungsphase: Interdisziplinäre Module aus Mindestens zwei naturwissenschaftlichen Fächern sowie Vertiefungen in Geologie, Geophysik, Mineralogie, Paläontologie, Physischer Geographie, Angewandten Geowissenschaften, Meteorologie, Umweltwissenschaften, BWL oder Jura.
- Praxis- und Abschlussmodul: Vierwöchiges Betriebspraktikum und achtwöchige Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für Tätigkeiten in der Erforschung der Erde und geologischer Prozesse. Mögliche Aufgabenbereiche umfassen unter anderem die Suche nach Bodenschätzen und nützlichen Materialien sowie Tätigkeiten im Bereich der Umwelt- und angewandten Geowissenschaften.
Besonderheiten
- Flexibles Studienprofil: Über 50 % der Kreditpunkte entfallen auf Wahlpflichtmodule und Module mit Wahlcharakter.
- Interdisziplinärer Campus Riedberg: Einbindung aller mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachdisziplinen sowie Ergänzungsmöglichkeiten durch BWL und Jura.
- Praxiselemente und Internationales: Hoher Geländeteil (20 Tage), ein integriertes Betriebspraktikum und ein empfohlenes Auslandssemester.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester