Überblick
An der Goethe-Universität in Frankfurt am Main bietet das Nebenfach Klassische Archäologie eine fundierte Auseinandersetzung mit der visuellen und materiellen Kultur der griechisch-römischen Antike. Studierende erforschen Bildwerke, Architektur sowie Alltagsgegenstände von der Ägäischen Bronzezeit bis zur Spätantike und lernen, historische Lebenswelten zu rekonstruieren. Die enge Verknüpfung mit der vielfältigen Museums- und Forschungslandschaft vor Ort macht das Studium in Frankfurt besonders attraktiv.
Studieninhalte
Wie prägten die Kunst, Architektur und Bildwelten der griechisch-römischen Antike die Lebenswelten, Riten und Strukturen vergangener Gesellschaften?
Über den Studiengang
Das Nebenfach Klassische Archäologie (Bachelor of Arts) an der Universität Frankfurt am Main widmet sich der materiellen Kultur der griechisch-römischen Antike von der Ägäischen Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) bis in die Spätantike (5./6. Jahrhundert n. Chr.). Das Fach zeichnet sich am Standort Frankfurt durch eine dezidiert kultur- und bildwissenschaftliche Prägung aus, die die Formen- und Bilderwelt des Mittelmeerraums und angrenzender Regionen analysiert. Durch die Interpretation von Bildträgern – von der Vase bis zum Tempel – lernen Studierende, Kontexte zu erschließen und antike Lebenswelten zu rekonstruieren.
Studieninhalte & Module
Das Nebenfachstudium ist zulassungsfrei, umfasst fünf Module und kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester begonnen werden. Die Kernmodule gliedern sich wie folgt:
- Einführungsmodul (M1): Einführung in die Klassische Archäologie
- Basismodule (Wahlpflicht, 2 von 3 wählen): M2 (Ikonographie – Bilddenkmäler), M3 (Formanalyse – Zeitbestimmung) oder M4 (Architektur – Topographie – Grabungskontexte)
- Aufbaumodule (Wahlpflicht, 2 von 3 wählen): M5 (Plastik – Skulptur), M6 (Flächenkunst) oder M7 (Architektur – Topographie)
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt fundierte Kompetenzen in der Verbalisierung visueller Sachverhalte, der kritischen Analyse wissenschaftlicher Literatur sowie im Konzipieren und Präsentieren eigener Fachtexte. Zudem schult die Auseinandersetzung mit visuellen Dokumentationsformen und Rekonstruktionen das Urteilsvermögen im Umgang mit materiellen Gütern. Diese methodischen und analytischen Fähigkeiten bieten in Kombination mit einem passenden Hauptfach eine Qualifikationsgrundlage für wissenschaftliche und kulturvermittelnde Berufsfelder.
Besonderheiten
Der Campus Westend bietet moderne Studienbedingungen inklusive instituts eigener Abguss- und Originalsammlungen sowie einer umfangreichen Media- und Photothek. Studierende profitieren von der Nähe zu internationalen Forschungseinrichtungen wie der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts, bedeutenden Museen (z. B. Liebieghaus, Archäologisches Museum Frankfurt) und eigenen Ausgrabungsprojekten im In- und Ausland (u. a. Trier, Albanien, Türkei, Zypern). Ein unbürokratischer Studienortwechsel oder Auslandssemester wird über die Programme Erasmus+ und PONS unterstützt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Für das Verständnis der einschlägigen Fachliteratur ist die Kenntnis des Englischen und Französischen unverzichtbar. Ferner wird der Erwerb von Kenntnissen weiterer fachrelevanter Fremdsprachen dringend empfohlen (z. B. Latein, Altgriechisch, Italienisch, Neugriechisch, Spanisch, Türkisch).
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester