Überblick
Die Hochschule Hof bietet in Hof an der Saale die Studienrichtung Werkstofftechnik innerhalb des modular aufgebauten Bachelorstudiengangs Ingenieurwissenschaften an. Das Studium vermittelt fundiertes Wissen über die Entwicklung, Analyse und Verarbeitung innovativer sowie nachhaltiger Materialien. Ein besonderer Fokus liegt auf zukunftsfähigen Technologien wie Biopolymeren, additiver Fertigung und moderner Oberflächenbehandlung.
Studieninhalte
Wie lassen sich ressourceneffiziente Produkte aus nachhaltigen Werkstoffen entwickeln, um den ökologischen und technologischen Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden?
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Werkstofftechnik an der Hochschule Hof vermittelt fundiertes technisch-naturwissenschaftliches Wissen im Rahmen der Ingenieurwissenschaften. Neben umfassenden Material- und Prozesskenntnissen erwerben die Studierenden essenzielle Softskills, fremdsprachliche Qualifikationen sowie Kompetenzen in der Projekt- und Teamarbeit. Das Studium bereitet damit gezielt auf die Entwicklung nachhaltiger Konzepte und Lösungen für die Industrie vor.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung kombiniert mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen mit spezialisierten Hauptfächern (Majors) und individuell wählbaren Nebenfächern (Minors):
- Basisbereich: Ingenieurwissenschaftliche und technisch-naturwissenschaftliche Grundlagen.
- Major 1 – Werkstofftechnik: Grundlagen der Werkstoffkunde, Metalle, Keramik, Glas, Funktions- und Verbundwerkstoffe, deren Verarbeitung und Anwendung sowie zerstörende und zerstörungsfreie Werkstoffprüfung.
- Major 2 – Wahlbereich: Fokus auf Nachhaltige Kunststoff- und Oberflächentechnik (Biopolymere, Beschichtungsverfahren) oder Industrielle Produktion (3D-Druck, flexible und automatisierte Produktionsprozesse).
- Minors: Individuelle Ergänzungsfächer aus dem Fächerkatalog des Studiengangs.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen stehen vielfältige Berufsfelder offen, etwa in der Werkstoff- und Prozessentwicklung, im Qualitätsmanagement, der Projektleitung oder der technischen Kundenbetreuung. Typische Branchen sind die Automobil-, Chemie-, Medizin- und Elektronikindustrie, der Maschinenbau, die Luft- und Raumfahrt sowie der Umweltschutz und die Forschung. Zur weiteren Qualifizierung und Vorbereitung auf Führungspositionen kann direkt der Masterstudiengang Verbundwerkstoffe angeschlossen werden.
Besonderheiten
- Hoher Praxis- und Forschungsbezug: Ausbildung in modernen Laboren, Kooperationen mit der Industrie sowie die Möglichkeit zur Mitarbeit an Forschungsprojekten (z. B. am Institut für angewandte Biopolymerforschung).
- Duales Studium: Kombinierbar mit einer Berufsausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker:in für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Industriemechaniker:in oder Werkstoffprüfer:in.
- Internationalität: Raum für ein Auslandssemester und freiwillige Sprachqualifikationen.
- Hinweis zum Angebot: Die Durchführung der jeweiligen Major-Richtungen erfordert eine Mindestteilnehmerzahl von 5 Studierenden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung über IMB Studiengang.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester