Überblick
An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt widmet sich der Bachelorstudiengang Klassische Archäologie am Standort Eichstätt der Erforschung der materiellen Hinterlassenschaften antiker Zivilisationen. Studierende untersuchen Kunstwerke, Bauwerke und Alltagsgegenstände des griechisch-römischen Mittelmeerraums von der Bronzezeit bis zur Spätantike. Das Besondere liegt in der flexiblen Kombinierbarkeit des Faches im Rahmen eines interdisziplinären Bachelormodells.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen der Klassischen Archäologie arbeiten in der Praxis an der Erforschung, Konservierung und Vermittlung materieller Hinterlassenschaften antiker Kulturen – etwa in Museen, bei archäologischen Fachfirmen, in Forschungsinstituten oder in der Denkmalpflege. Der grundständige Studiengang „Klassische Archäologie“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wird als Teilstudiengang (60 ECTS) im Rahmen des Interdisziplinären Bachelors angeboten und mit einem weiteren Fach kombiniert. In sechs Semestern Regelstudienzeit befassen sich Studierende mit der bildenden Kunst, Architektur und Sachkultur des Mittelmeerraums sowie seiner Nachbarregionen von der Ägäischen Bronzezeit bis in die Spätantike.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt fundierte Denkmäler- und Objektkenntnisse, Methoden zur Materialanalyse sowie Einblicke in archäologische Grabungs- und Dokumentationstechniken. Der exemplarische Studienplan umfasst folgende Kernmodule:
- Grundkurse (Teil 1 & 2): Vermittlung von Basiswissen, Methoden und Objektkunde inklusive einer Kurzexkursion.
- Künstlerische Entwicklung & Kunstgattungen: Systematische Erarbeitung spezifischer Gattungen wie Skulptur, Vasenmalerei oder Architektur.
- Archäologie im Kontext: Vertiefendes Seminar gekoppelt mit einer großen Exkursion in den Mittelmeerraum oder das Umland.
- Vertiefungs- und Konkretisierungsmodule: Flexibler Raum für Praktika (z. B. Lehrgrabungen), Auslandssemester oder eigenständige Semesterarbeiten.
- Antikenrezeption: Analyse der Nachwirkung und Bedeutung antiker Formen und Gegenstände in späteren Epochen.
- Bachelormodul: Teilnahme am Oberseminar mit Fachvortrag sowie das Verfassen der Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Das Studium bereitet auf handwerkliche und wissenschaftliche Tätigkeiten im Ausgrabungswesen, im Museums- und Ausstellungsektor sowie bei Denkmalschutzbehörden vor. Darüber hinaus qualifiziert die interdisziplinäre Ausbildung für Berufsfelder in den Kultur- und Medienwissenschaften oder für ein weiterführendes Masterstudium.
Besonderheiten
Das Curriculum sieht im fünften Semester ein genanntes Zeitfenster für ein wissenschaftliches Pflichtpraktikum (z. B. in Museum, Institut oder Grabungsfirma) oder ein Auslandsstudium vor, wofür ein Netzwerk von rund 300 Partneruniversitäten zur Verfügung steht. Neben praxisnahen Lehrgrabungen profitieren Studierende von digitalen Bilddatenbanken wie PROMETHEUS und ArKuBiD. Die KU Eichstätt-Ingolstadt zeichnet sich zudem durch wiederholte Spitzenplatzierungen im StudyCheck-Ranking als eine der beliebtesten Universitäten Deutschlands aus.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester