Überblick
Das Staatsexamensstudium der Zahnmedizin an der Universität Frankfurt am Main vermittelt eine fundierte wissenschaftliche und praktische Ausbildung für den zahnärztlichen Beruf. Studierende am Frankfurter Standort erwerben umfassende Kompetenzen von der Prävention über die Zahnerhaltung bis hin zu modernsten digitalen Behandlungsformen. Das Studium kombiniert naturwissenschaftliche Fundamente mit innovativen Lehrformaten und direkter Patientenversorgung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als einer der größten Ausbildungsstandorte in Deutschland bietet die Frankfurter Zahnmedizin innovative Lehr- und Lernformen für eine optimale Vorbereitung auf die moderne zahnärztliche Praxis. Das grundständige Studium führt in einer Regelstudienzeit von 11 Semestern zum Staatsexamen und vermittelt alle grundlegenden Kenntnisse sowie Fähigkeiten für die zahnmedizinische Versorgung der Bevölkerung.
Studieninhalte & Module
- Vorklinischer Studienabschnitt (1. – 4. Semester): Vermittlung von Grundlagen in Physik, Chemie, Biologie, Anatomie, Biochemie, Physiologie, medizinischer Terminologie und Berufsfelderkundung sowie Kurse der zahnmedizinischen Propädeutik (Dentale Technologie und Prävention im Wahlpflichtbereich). Erster Abschnitt der Zahnärztlichen Vorprüfung.
- Phantomjahr (5. – 6. Semester): Praxisnahe Phantomkurse und Modellpraktika in den Bereichen Kieferorthopädie, Zahnerhaltung, Oralchirurgie und Prothetik. Zweiter Abschnitt der Zahnärztlichen Vorprüfung.
- Klinischer Studienabschnitt (6. – 10. Semester): Fächerübergreifende Patientenbehandlungskurse, zahnmedizinische Spezialdisziplinen (u. a. Parodontologie, Prothetik, Radiologie, Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie) sowie Querschnittsbereiche und Kurse in medizinischen Fächern (wie Chirurgie, Innere Medizin, Pharmakologie, Schmerzmedizin) und wissenschaftliches Arbeiten.
- Abschlussphase (11. Semester): Zahnärztliche Prüfung.
Berufsperspektiven
Nach erfolgreichem Abschluss erlangen die Absolvent*innen die zahnärztliche Approbation. Das Studium befähigt zur eigenverantwortlichen und selbstständigen Ausübung der Zahnheilkunde. Es bildet zudem die Basis für zahnärztliche Weiterbildungen, ein postgraduiertes Studium oder ständige Fortbildungen.
Besonderheiten
- Moderne Praxistechnologien: Integration von digitalen Abformtechniken und CAD/CAM-gestützter Herstellung von Zahnersatz.
- Patientennahe Ausbildung: Interdisziplinäre Behandlungsplanung an realen Patientenfällen und Training strukturierter Patientenberatung an simulierten Patient*innen.
- Innovative Didaktik: Unterricht in kleinen Gruppen, computergestützte Lehre, Einsatz von TED-Systemen sowie objektivierte, moderne Prüfungsformen vor Beginn der Patientenbehandlung.
Zulassung & Voraussetzungen
bundesweite Zulassungsbeschränkung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester