Überblick
An der privaten Bucerius Law School in Hamburg absolvieren Studierende ein anspruchsvolles Studium der Rechtswissenschaften mit dem Ziel des Staatsexamens. Über das Kernfach hinaus setzt die Hochschule auf das innovative Konzept 'Jura Plus', das juristische Theorie mit wirtschaftswissenschaftlichen sowie internationalen Qualifikationen verknüpft. Bereits nach zehn Trimestern erwerben die Studierenden zusätzlich den akademischen Grad des Bachelor of Laws.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das Jurastudium an der Bucerius Law School in Hamburg bereitet intensiv auf die Erste juristische Prüfung (Staatsexamen) vor und führt nach zehn Trimestern zusätzlich zum akademischen Abschluss Bachelor of Laws (LL.B.). Die Ausbildung an der privaten Stiftungshochschule orientiert sich an den staatlichen Vorgaben des deutschen Jurastudiums und verknüpft Rechtswissenschaft mit interdisziplinären Inhalten. Das anspruchsvolle Konzept zielt darauf ab, neben fundiertem juristischen Fachwissen auch praktische, analytische und menschliche Kompetenzen zu vermitteln.
Studieninhalte & Module
Das Studienmodell „Jura Plus“ verbindet die juristische Grundausbildung mit Praxisphasen und interdisziplinären Elementen:
- Grundstudium: Vermittlung der rechtlichen Kerninhalte inklusive zwei integrierter Praktika.
- Auslandstrimester: Obligatorischer Auslandsaufenthalt zur Förderung der internationalen Orientierung.
- Schwerpunktstudium: Vorbereitung auf die universitäre Schwerpunktprüfung sowie die staatlichen Pflichtfachprüfungen.
- Ergänzungsfächer: Ausbildung in juristischen Fremdsprachen sowie ein spezielles Programm in Wirtschaftswissenschaften.
- Studium generale: Fächerübergreifende Einblicke in Disziplinen wie Philosophie oder Politik.
- Studium personale & professionale: Kurse zur persönlichen Weiterentwicklung, Stärkung von Führungsqualitäten sowie zur Berufsorientierung.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen arbeiten nach ihrem Abschluss als juristische Fachkräfte in Wirtschaftskanzleien, im Staatsdienst, in Unternehmen der freien Wirtschaft sowie in Non-Profit-Organisationen. Aufgrund ihrer fundierten Ausbildung, der praktischen Vorkenntnisse und des akademischen LL.B.-Abschlusses bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Ein starkes Netzwerk aus Alumni und Förderern unterstützt die Studierenden zusätzlich beim Übergang in das Berufsleben.
Besonderheiten
- Umgekehrter Generationenvertrag: Während des Studiums fallen keine direkten Studiengebühren an; die Rückzahlung erfolgt erst nach dem Eintritt in das Berufsleben.
- Zweistufiges Auswahlverfahren: Die Zulassung erfolgt über ein eigenes zweistufiges Verfahren, bei dem die Eignung nicht allein an Schulnoten gemessen wird.
- Lernumfeld und Service: Studierende profitieren von einer rund um die Uhr geöffneten Präsenzbibliothek, Minigruppenräumen und regelmäßig top Ergebnisse im CHE-Hochschulranking.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Schriftliches und mündliches Auswahlverfahren: Für die Zulassung zum Auswahlverfahren wird keine Mindestnote im Abitur (Numerus Clausus) gefordert. Die Abiturnote (bzw. die Durchschnittsnote der letzten drei Zeugnisse vor dem Abitur) fließt nur zu einem Drittel in das Ergebnis des schriftlichen Auswahlverfahrens ein. Für die Zulassung zum Auswahlverfahren spielt die Abiturnote also keine Rolle.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Herbsttrimester