Überblick
Der achtsemestrige Diplomstudiengang Energie- und Umwelttechnik an der Hochschule Zittau/Görlitz am Standort Zittau bildet qualifizierte Fachkräfte für die nachhaltige Umgestaltung unserer Energiesysteme aus. Studierende erwerben umfassendes technisches Wissen zur Entwicklung regenerativer Energieträger, zur Effizienzsteigerung sowie zum umweltgerechten Anlagenbetrieb. Das praxisorientierte ingenieurwissenschaftliche Studium bereitet zielgerichtet auf zukunftsfähige Aufgaben im Zuge der globalen Energiewende vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als Diplom-Ingenieurinnen und -Ingenieure (FH) für Energie- und Umwelttechnik entwickeln Absolventen innovative Technologien für erneuerbare Energien, konzipieren effiziente Energiespeicher und optimieren energietechnische Anlagen mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit. Der 8-semestrige Studiengang an der Hochschule Zittau/Görlitz vermittelt die notwendigen Fachkompetenzen, um den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung aktiv mitzugestalten. Neben der regenerativen Energieerzeugung und der thermischen Energieeffizienz erwerben die Studierenden Wissen in der Umweltverfahrenstechnik sowie in der Anwendung strahlentechnischer Verfahren.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt in den ersten drei Semestern ingenieurwissenschaftliche Grundlagen und bietet ab dem vierten Semester fachspezifische Vertiefungen:
- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Ingenieurmathematik, Physik, Technische Mechanik, Technische Thermodynamik, Werkstofftechnik und -chemie, Informatik, Konstruktionslehre und Maschinenelemente.
- Energietechnische Kernmodule: Strömungsmechanik, Fluidenergiemaschinen, Wärmeübertrager, Kraftwerkstechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Energie- und Ressourcenwirtschaft.
- Vertiefung „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“: Regenerative Energietechnik, Energiesystemtechnik, nachhaltige Wärmeversorgungstechnik und Heizungs-/Raumlufttechnik.
- Vertiefung „Angewandte Strahlentechnik“: Grundlagen des Strahlenschutzes und Radioökologie, Einführung in Neutronenphysik und Kerntechnik sowie Strahlentechnik in Industrie, Wissenschaft und Medizin.
- Praxis- und Abschlussphase: Ein integriertes Praxissemester im 5. Semester, Komplexpraktika zur praktischen Anwendung im Team sowie die Diplom-Arbeit im 8. Semester.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind durch das praxisorientierte Ausbildungskonzept direkt für den Berufseinstieg qualifiziert, um moderne Energiesysteme zu konzipieren, zu optimieren und zu betreiben. Tätigkeitsfelder finden sich in Unternehmen der erneuerbaren Energien, der nachhaltigen Wärmeversorgung, der Energieverfahrenstechnik sowie in strahlentechnischen Anwendungsbereichen der Industrie, Wissenschaft und Medizin.
Besonderheiten
- Diplom-Abschluss: Der Studiengang schließt mit dem akademischen Grad Diplom-Ingenieur/in (FH) ab (240 ECTS).
- Zulassungsfreiheit: Das Studium ist NC-frei und erfordert kein Vorpraktikum.
- Duale Studienoption (KIA): Der Studiengang kann auch als Kooperatives Studium mit Integrierter Ausbildung absolviert werden, wodurch parallel ein Facharbeiterabschluss erworben wird.
- Spezialisierung: Wahlmöglichkeit ab dem 4. Semester zwischen den Vertiefungsrichtungen „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ und „Angewandte Strahlentechnik“.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester