Überblick
An der Westsächsischen Hochschule in Zwickau bildet der Diplom-Studiengang Gebäude-, Energie- und Klimatechnik angehende Ingenieurinnen und Ingenieure für ein zentrales Zukunftsfeld der Energiewende aus. Studierende beschäftigen sich intensiv mit der energetischen Optimierung von Bauwerken, nachhaltiger Versorgungstechnik sowie modernsten Klimalösungen. Der traditionsreiche Diplom-Abschluss garantiert dabei eine vertiefte, praxisnahe Qualifikation für ein krisensicheres und gefragtes Berufsfeld.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als wesentliches Alleinstellungsmerkmal bietet der Studiengang Gebäude-, Energie- und Klimatechnik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau die Flexibilität, sich erst bis zum 4. Semester verbindlich zwischen einem Bachelorabschluss und dem 8-semestrigen Diplom-Ingenieur (FH) zu entscheiden. Das Studium vermittelt weitreichende theoretische Grundlagen für die Umgestaltung energetischer Systeme und die Erreichung von Klimazielen im Gebäudebereich und der Industrie. Die theoretischen Inhalte werden dabei durch praktische Versuche in einer regional einzigartigen Laborhalle untermauert.
Studieninhalte & Module
Das Diplomstudium umfasst 8 Semester (240 ECTS) und gliedert sich wie folgt:
- Grundlagenstudium (1.–3. Semester): Bautechnische Grundlagen, Mathematik, Technische Mechanik, Thermodynamik, Strömungslehre, Grundlagen der Heizungstechnik.
- Vertiefendes Fachstudium (4.–5. Semester): Regenerative Energietechnik und Energiesysteme, Klima- und Kältetechnik, Heizungstechnik, Facility Management, computergestützte Planungsmethoden sowie Wahlpflichtmodule (z. B. Fertigungstechnik, Angewandte Strömungslehre).
- Praxisphase (6. Semester): Integriertes Praxissemester in einem Unternehmen.
- Vertiefung & Abschluss (7.–8. Semester): Vertiefende Ausbildung in Klima- und Kältetechnik sowie Gebäudesimulation, ergänzt durch Wahlmodule und die Diplomarbeit im 8. Semester.
Berufsperspektiven
Aufgrund der Energiewende steht Absolventen ein krisensicheres und vielseitiges Tätigkeitsfeld offen. Sie übernehmen Aufgaben in der Planung, Errichtung und Überwachung von gebäudetechnischen Anlagen bei Ingenieurbüros, Energieversorgern, Herstellern oder Behörden. Weitere Einsatzbereiche bieten sich in der Entwicklung innovativer Komponenten (z. B. Wärmepumpen, Solartechnik), im Energiemanagement sowie im Facility Management von Industrie- und Gewerbeobjekten.
Besonderheiten
- Regionale Spitzenausstattung: Praktisches Arbeiten und Versuche in einer regional einzigartigen Laborhalle (u. a. mit Brennstoffzellen-, Kälte-, Wärmepumpen- und Solartechnik).
- Duales Modell: Das Studium kann auch dual absolviert und mit einer Gesellen- oder Meisterausbildung in einem Praxisbetrieb kombiniert werden.
- Zulassungsfrei: Der Studiengang weist keine Zulassungsbeschränkungen auf und startet jeweils zum Wintersemester.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
1.) Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachhochschulreife, Aufstiegsqualifikation, erfolgreiche Zugangsprüfung, u.a.) 2.)Sprachvoraussetzungen für Nicht-Muttersprachler: Deutsch C1
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester