Überblick
Der Masterstudiengang Rechtswissenschaft an der Leuphana Universität in Lüneburg kombiniert auf einzigartige Weise das Erreichen des akademischen Grades Master of Laws (LL.M.) mit der Vorbereitung auf das Erste Juristische Staatsexamen. Neben dogmatischen Grundlagen vermittelt das Programm im Schwerpunkt „Recht im Kontext“ die Fähigkeit, rechtliche Fragestellungen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Transformationsprozesse kritisch zu analysieren. Das Studium zeichnet sich zudem durch kleine Lerngruppen, eine internationale Ausrichtung und ein eng betreutes Lernumfeld aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle zwischen Recht, Politik und Wirtschaft bietet der Masterstudiengang Rechtswissenschaft (LL.M.) an der Leuphana Universität Lüneburg ein deutschlandweit einzigartiges Studienmodell. Das viersemestrige Programm ermöglicht es Studierenden erstmals, sowohl den akademischen Grad des Master of Laws (LL.M.) als auch die Abschlüsse für die Erste Juristische Staatsprüfung zu erwerben. Mit dem Schwerpunktbereich „Recht im Kontext“ geht das Studium über die klassisch-dogmatische Perspektive hinaus und bereitet auf die juristische Praxis im Rahmen aktueller gesellschaftlicher Transformationen vor.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 120 ECTS und kombiniert vertieftes juristisches Fachwissen mit interdisziplinären Bezügen:
- Kernbereiche des Rechts: Vertiefung im Bürgerlichen Recht, Öffentlichen Recht und Strafrecht.
- Schwerpunktbereich „Recht im Kontext“: Aufbereitung der Rechtswissenschaft vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Herausforderungen (z. B. Regulierung der Ökonomie unter Globalisierungsbedingungen, Zukunft von Staatlichkeit).
- Methodik und Internationales: Vermittlung juristischer Methodik sowie Perspektiven auf das deutsche Recht mit Europa- und Völkerrechtsbezügen.
- Integrierte Examensvorbereitung: Wiederholungs- und Vertiefungskurse sowie ein universitätsinterner Klausurenkurs.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen erwerben neben den üblichen rechtswissenschaftlichen Kenntnissen stark nachgefragte kritisch-analytische Fähigkeiten zur Anwendung des Rechts im konkreten gesellschaftlichen Kontext. Die Kombination aus integrierter Examensvorbereitung und dem Abschluss Master of Laws eröffnet optimale Voraussetzungen für die Erste Juristische Staatsprüfung sowie für anspruchsvolle Tätigkeitsfelder in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.
Besonderheiten
- Einzigartige Kombination: Erster Studiengang in Deutschland, der das juristische Staatsexamen mit einem LL.M.-Abschluss verbindet.
- Kein externes Repetitorium nötig: Die integrierten Vorbereitungskurse machen den Besuch kommerzieller, außeruniversitärer Repetitorien obsolet.
- Interdisziplinäre Einbettung: Teil der Fakultät Staatswissenschaften mit Querverbindungen zur Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre.
- Begleitangebote: Zusammenarbeiten in kleinen Gruppen („learning in teams“) und ein eigenes Stressbewältigungsprogramm.
- Zulassung: Auf 35 Studienplätze beschränkt; setzt für Bewerber*innen einen 180-minütigen schriftlichen Auswahltest (BGB AT, Schuldrecht, Sachenrecht) voraus.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bachelor-Abschluss mit rechtswissenschaftlichem Schwerpunkt (in der Regel LL.B., mindestens 90 ECTS rechtswissenschaftlicher Anteil) oder ein gleichwertiger Abschluss in einem Studiengang mit rechtswissenschaftlichem Schwerpunkt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester