Überblick
Der Masterstudiengang Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik an der Universität Duisburg-Essen in Essen und Duisburg vereint theoretische Analysen globaler Politik mit fundierten Kenntnissen der praxisorientierten Entwicklungspolitik. Studierende setzen sich intensiv mit weltweiten Governance-Strukturen, Friedensprozessen sowie spezifischen Herausforderungen in Afrika, Ostasien und Europa auseinander. Das Studium zeichnet sich durch seine starke empirische Ausrichtung und einen integrierten Auslandsaufenthalt aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik an der Universität Duisburg-Essen verbindet eine theoretische Ausbildung im Bereich der Internationalen Beziehungen mit einer gezielten Vertiefung im Feld der Entwicklungspolitik. Studierende befassen sich intensiv mit Fragen des internationalen Regierens, den Nord-Süd-Beziehungen sowie Themen der Friedens- und Konfliktforschung. Das viersemestrige Studium wird am Campus Duisburg angeboten und schließt mit dem akademischen Grad Master of Arts (M.A.) ab.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum umfasst 120 ECTS-Credits und gliedert sich in folgende Kernmodule:
- Global Governance und Internationale Beziehungen: Theorien und Problemfelder internationalen Regierens.
- Entwicklung: Entwicklungstheorie, Entwicklungspolitik, Praxis der Entwicklungszusammenarbeit sowie Democracy and Governance.
- Konfliktbearbeitung und Peacebuilding: Ursachen und Dynamiken von Gewaltkonflikten sowie Conflict Transformation.
- Regionalmodule I & II: Politik, Entwicklungsprobleme, Außenpolitik und regionale Konfliktbearbeitung in der Europäischen Union, Afrika (Sub-Sahara) und Ostasien (China).
- Methoden und Forschungsdesign: Empirische Methoden der Politikwissenschaft und Forschungsdesign.
- Praxismodul: Ergänzungsangebot und achtwöchiger Auslandsaufenthalt.
- Abschlussmodul: Master-Arbeit und Begleitkolloquium.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen bearbeiten in der Praxis entwicklungspolitische Fragestellungen, analysieren globale Konflikte und gestalten Strategien der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Durch den starken Anwendungsbezug und die theoretischen Fundamente qualifiziert das Studium für anwendungs- und forschungsnahe Tätigkeiten im Feld der internationalen Beziehungen. Die vertieften Kenntnisse über globale Governance-Strukturen und spezifische Regionen bereiten gezielt auf Berufsfelder im internationalen Kontext vor.
Besonderheiten
Ein Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs ist die konkrete regionale Orientierung auf Ostasien, Europa und Sub-Sahara-Afrika, inklusive einer Spezialisierung auf zwei dieser Regionen im dritten Semester. Zudem ist ein achtwöchiger Auslandsaufenthalt fest im Studienverlauf integriert, der wahlweise praxisorientiert oder akademisch gestaltet werden kann. Sämtliche Prüfungen im Studium können auf Englisch abgelegt werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer ausführlichen Studiengangsbeschreibung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester