Überblick
Der Masterstudiengang Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg widmet sich der nachhaltigen Gestaltung von Lebensräumen wie Betrieben, Kommunen und Bildungseinrichtungen. In Heidelberg erwerben Studierende die Kompetenz, gesundheitsfördernde Prozesse unter Berücksichtigung gesellschaftlicher sowie ökologischer Wechselwirkungen systematisch zu planen und zu evaluieren. Das viersemestrige Studium verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit einer intensiven Praxisphase und bereitet auf koordinierende Fach- und Führungskräfteaufgaben vor.
Studieninhalte
Der Masterstudiengang „Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung“ zeichnet sich durch seinen ganzheitlichen Ansatz aus, der Gesundheit, Gesellschaft und Umwelt (Planetare Gesundheit) verknüpft und Studierenden vermittelt, wie gesundheitsförderliche und nachhaltige Lebensbedingungen in Betrieben, Bildungseinrichtungen und Kommunen evidenzbasiert gestaltet und gesteuert werden.
Über den Studiengang
Der viersemestrige Master of Arts an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg qualifiziert Studierende dazu, gesundheitsfördernde Prozesse in verschiedenen Lebenswelten systematisch zu planen, umzusetzen und zu evaluieren. Zum Wintersemester 2026/2027 wird der Studiengang aus dem bisherigen Master „Kommunale Gesundheitsförderung“ weiterentwickelt, um der Praxis noch besser gerecht zu werden. Orientiert an den Prinzipien der WHO (Ottawa-Charta) und den Sustainable Development Goals (SDGs) verbindet das Studium individuelle und verhältnisorientierte Ansätze.
Studieninhalte & Module
Das Studium wird als Vollzeitstudium angeboten und gliedert sich in drei zentrale Themenbereiche, die in jedem Semester miteinander verzahnt sind:
- Konzepte und Theorien: Vertiefung des Gesundheitsverständnisses im Zusammenspiel sozialer, räumlich-ökologischer und planetarer Bedingungen sowie Verankerung von Gesundheitsförderung in Strukturen.
- Transfer: Praktische Anwendung des erworbenen Wissens über zwei Semester hinweg zur Gestaltung konkreter Lebenswelten (z. B. Arbeitswelten, Quartiere, Schulen).
- Methoden in Forschung und Praxis: Vermittlung von Kompetenzen in Belastungsanalysen, Ressourcenstärkung, Evidenzbasierung, Evaluation und interdisziplinärem Schnittstellenmanagement.
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen werden für steuernde, managementorientierte und vernetzende Tätigkeiten in der Praxis der Prävention und Gesundheitsförderung ausgebildet. Sie entwickeln, steuern und evaluieren Programme in Betrieben, Kommunen oder Bildungseinrichtungen und schaffen tragfähige Kooperationen zwischen relevanten Akteur:innen. Zudem legt der Studiengang das Fundament für eine anschließende wissenschaftliche Karriere und Forschung.
Besonderheiten
- Heidelberger Modell der Bewegten Hochschullehre: Aktive Lehrformate mit Bewegungspausen und Diskussionsspaziergängen unterstützen ein bedürfnisorientiertes Lernklima, Selbstfürsorge und fachliche Kompetenz.
- Zulassungsfrei (kein NC): Der Studiengang hat kein Auswahlverfahren; vorausgesetzt wird ein qualifizierter Bachelorabschluss (mind. 180 ECTS) mit gesundheitswissenschaftlichen und methodischen Vorkenntnissen (jeweils mind. 9 ECTS).
- Langer Praxis-Transfer: Möglichkeit, das theoretische Wissen über zwei Semester hinweg direkt in der Praxis anzuwenden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
mindestens 9 LP gesundheitswissenschaftliche Kenntnisse, mindestens 9 LP methodische Grundkenntnisse
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester