Überblick
Der Masterstudiengang Biodiversity, Ecology & Evolution an der Universität Greifswald widmet sich der vertieften Erforschung organismischer und ökologischer Zusammenhänge. Studierende analysieren die Dynamik biologischer Vielfalt in Raum und Zeit und entwickeln wissenschaftliche Lösungsansätze zu deren Schutz. Durch den flexiblen Aufbau mit frei wählbaren Modulen lässt sich das Studium in der Hansestadt Greifswald individuell an eigene Interessen anpassen.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der international ausgerichtete Masterstudiengang „Biodiversity, Ecology & Evolution“ an der Universität Greifswald zeichnet sich durch seine hohe zeitliche und inhaltliche Flexibilität sowie eine umfassende methodische Ausbildung mit hohem Praxisanteil im Feld und Labor aus.
Über den Studiengang
Im Mittelpunkt dieses weiterführenden Masterstudiengangs des Fachbereichs Biowissenschaften steht die organismisch-ökologische Forschung und Lehre. Die Studierenden lernen, Veränderungen der Biodiversität zu verstehen, deren Muster in Raum und Zeit zu analysieren und Lösungen für ihren Schutz zu entwickeln. Das Studium befähigt die Absolvent*innen dazu, wissenschaftliche und praktische Problemstellungen selbstständig zu strukturieren und mit geeigneten Methoden zu beantworten.
Studieninhalte & Module
Die breite methodische Ausbildung umfasst Feld- und Labormethoden in folgenden Schwerpunkten:
- Ökologische Feld- und Labormethoden sowie Erfassung und Analyse der Biodiversität
- Paläoökologische Analysen, Modellierung und GIS-Analysen
- Verhaltensanalysen, Telemetrie und morphologische Analysen (u. a. Histologie, TEM, REM, μCT, CLSM)
- Phylogenetische Analysen, Populationsgenetik sowie quantitative und molekulare Genetik
- Umweltanalytische Methoden (TOC, HPLC, GC, GC-MS)
- Mikrobiologische Analysen, Immunologie und proteinbiochemische Analysen
- Datenbank-Management und statistische Analysen
Berufsperspektiven
Absolvent*innen finden ihre Berufsfelder vornehmlich in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre an Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstituten. Darüber hinaus bieten sich Tätigkeiten im staatlichen Sektor an, etwa bei Umweltbehörden, Wasserwirtschaftsämtern, Museen, Botanischen und Zoologischen Gärten oder in der Politikberatung. Auch in der freien Wirtschaft – beispielsweise in Gutachter- und Planungsbüros sowie in der Pflanzenschutz- und Nahrungsmittelindustrie – bestehen vielfältige Beschäftigungschancen.
Besonderheiten
- Flexible Studienplanung: Der Studienbeginn ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich. Zudem können Wahlmodule frei kombiniert werden.
- Individuelle Schwerpunktsetzung: Vertiefungen sind u. a. in Mikro-, Pflanzen- und Tierökologie sowie Morphologie und Physiologie möglich.
- Internationalität und Auslandsaufenthalt: Hauptunterrichtssprache ist Englisch. Ein spezielles Mobilitätsmodul ermöglicht die problemlose Integration von Auslandsaufenthalten.
- Studienform: Der Studiengang kann als Vollzeit- oder Teilzeitstudium absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang sind ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in einem bio- oder lebenswissenschaftlichen Studiengang oder in einem nahe verwandten Studiengang mit mindestens 50 % der Leistungspunkte des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses aus dem biologischen Bereich zu Themen wie Zoologie, Botanik, Ökologie, Evolution, oder Physiologie.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester