Überblick
Der Masterstudiengang Umwelt- und Ressourcentechnologie an der Universität Bayreuth verbindet ingenieurwissenschaftliche Fachdisziplinen mit geowissenschaftlichen Perspektiven zur Bewältigung drängender Umwelt- und Rohstofffragen. Am Standort Bayreuth entwickeln die Studierenden nachhaltige Konzepte für die Sekundärrohstoffgewinnung, regenerative Energien sowie den effektiven Klimaschutz. Ergänzend zur technischen Spezialisierung fließen ökonomische, rechtliche und gesellschaftswissenschaftliche Aspekte in das interdisziplinäre Curriculum ein.
Studieninhalte
Wie lassen sich die globalen Ökosysteme und das Klima schützen und gleichzeitig die wachsende Weltbevölkerung ausreichend mit Rohstoffen und Energie versorgen?
Über den Studiengang
Der deutschsprachige Master-Studiengang Umwelt- und Ressourcentechnologie (M.Sc.) an der Universität Bayreuth vertieft und erweitert die im Bachelorstudium erworbenen Qualifikationen. Das viersemestrige Studium kombiniert einen klaren ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt mit geowissenschaftlichen Fachdisziplinen. Ein Studienbeginn ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum gliedert sich in technische, geowissenschaftliche und ergänzende Studienbereiche:
- Ingenieurwissenschaftlicher Pflichtbereich (22 ECTS): Vermittlung vertiefter Kenntnisse in der Umwelt- und Ressourcentechnologie sowie der Toxikologie.
- Ingenieurwissenschaftlicher Wahlbereich (38 ECTS): Vertiefung technischer Aspekte aus mindestens drei der folgenden Themenfelder:
- Thermische und chemische Energietechnik
- Elektrochemische Systeme und elektrische Energietechnik
- Chemische Verfahrenstechnik und Trenntechnik
- Biotechnologie und Biomaterialien
- Modellbildung und Datenanalyse
- Geowissenschaftlicher Wahlbereich (20 ECTS): Untersuchung der Auswirkungen auf die Umweltkompartimente Hydrosphäre, Atmosphäre, Boden und Biosphäre inklusive geoökologischer Methoden.
- Ergänzungsbereich: Kultur-, gesellschaftswissenschaftliche und ökonomische Wahlfächer.
Berufsperspektiven
Der Studiengang bildet interdisziplinäre Ingenieurinnen und Ingenieure aus, die für Führungsaufgaben im Wachstumssektor Umweltschutz und Rohstoffsicherung qualifiziert sind. Zu den Einsatzbereichen gehören die Rohstoff- und Chemieindustrie, Energie- und Wasserversorgungsbetriebe, die Recyclingwirtschaft sowie Ingenieurbüros. Ebenso stehen Absolventen Wege in Forschungseinrichtungen (z. B. Umweltbundesamt, Fraunhofer-Institute) oder in Umweltämtern und Naturschutzbehörden offen.
Besonderheiten
Eine Besonderheit ist die interdisziplinäre Ausrichtung über Fakultätsgrenzen hinweg: Die Studierenden sind sowohl an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften als auch an der Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften tätig. Zudem wird optional ein Zusatzstudium Umweltrecht angeboten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Voraussetzungen für den Zugang sind:
- ein Hochschulabschluss (oder abgeschlossenes Studium) im Bachelorstudiengang Umwelt- und Ressourcentechnologie an der Universität Bayreuth oder ein damit gleichwertiger Abschluss und
- der durch die DSH-Prüfung mit dem Gesamtergebnis DSH 2 oder eine vergleichbare Prüfung erbrachte Nachweis der fachlich erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache bei Studienbewerbern, die ihre Hochschulzugangsberechtigung oder ihren den Zugang eröffnenden Erstabschluss nicht in deutscher Sprache erworben haben und
- ein Nachweis über ein mindestens dreizehnwöchiges Berufspraktikum. Kann der Nachweis zu Beginn des Studiums nicht erbracht werden, so ist der Nachweis spätestens bis zum Ende des zweiten Semesters nachzureichen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester