Überblick
Der Masterstudiengang Medizininformatik an der Universität Leipzig verbindet Informatikkonzepte mit den Anforderungen des modernen Gesundheitswesens. Studierende in Leipzig erwerben fundierte Qualifikationen an der Schnittstelle von Medizin und IT, um innovative Software- und Datenlösungen für die Medizinbranche zu entwickeln. Das Studium zeichnet sich durch eine starke Forschungsorientierung und vielseitige Wahlmöglichkeiten aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Medizin und Informatik befähigt der konsekutive, stärker forschungsorientierte Masterstudiengang Medizininformatik an der Universität Leipzig Studierende dazu, selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten und komplexe interdisziplinäre Aufgaben zu lösen. Der Studiengang schließt mit dem Master of Science ab, kann in Vollzeit oder Teilzeit belegt werden und richtet sich sowohl an Absolventinnen und Absolventen informatischer als auch medizinisch-gesundheitswissenschaftlicher Studiengänge. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester, in denen insgesamt 120 Leistungspunkte (LP) erworben werden.
Studieninhalte & Module
Der Studiengang gliedert sich je nach Vorbildung in einen informatischen oder medizinischen Zug, um im ersten Semester die Grundlagen des jeweils komplementären Fächerbereichs (25 LP) zu vermitteln. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Management von Informationssystemen für die medizinische Versorgung und Forschung.
Zu den Kern- und Pflichtmodulen gehören:
- Medizinische Dokumentation und Ordnungssysteme (5 LP)
- Grundlagen der Biometrie (5 LP)
- Gesundheitsinformationssysteme (International Frank - van Swieten – Lectures) (10 LP)
- Medizinische Bildverarbeitung und bildgebende Verfahren in der Medizin (10 LP)
- Wahlpflichtbereich A: Biomedizinische und Gesundheitsinformatik (20 LP)
- Wahlpflichtbereich B: Informatik (20 LP)
- Masterseminar (5 LP) und Masterarbeit (25 LP)
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen werden darauf vorbereitet, in neuartigen, interdisziplinären Aufgabenfeldern tätig zu werden und Fachprobleme an den Schnittstellen von Medizin und Informatik zu lösen. Mögliche Anwendungs- und Schwerpunktbereiche liegen im Management von Informationssystemen für die medizinische Versorgung und Forschung sowie in der medizinischen Signal- und Bildverarbeitung oder der computerassistierten Chirurgie. Durch die forschungsorientierte Ausrichtung befähigt das Studium zudem zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit.
Besonderheiten
- Breite Zielgruppe: Neben Informatikerinnen und Informatikern steht der Studiengang auch Absolventinnen und Absolventen der Human-, Zahn- oder Veterinärmedizin sowie der Gesundheitswissenschaften offen.
- Stipendienoption: Studierende können sich zusätzlich zur Zulassung bei SECAI (Zuse School of Excellence in AI des DAAD) für ein unterstützendes Stipendium bewerben.
- Praxis und Sprachen: Die Lehrsprache ist Deutsch mit anteilig englischsprachigen Modulen; zudem lässt sich ein optionales Berufspraktikum im Umfang von 10 LP in die Wahlpflichtbereiche einbringen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester