Überblick
Der interdisziplinäre Masterstudiengang Integrierte Orts- und Sozialraumentwicklung an der Hochschule Koblenz widmet sich der zukunftsfähigen Gestaltung ländlicher Regionen. Am Standort Koblenz am Rhein verknüpft das Studium architektonische, bautechnische und sozialwissenschaftliche Lösungsansätze. Studierende lernen, baulich-strukturelle Veränderungen eng mit den sozialen Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung abzustimmen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Architektur, Bauingenieurwesen und Sozialwissenschaften verbindet der Master-Studiengang „Integrierte Orts- und Sozialraumentwicklung“ an der Hochschule Koblenz baulich-strukturelle mit sozialen Perspektiven. Der konsekutive Studiengang führt in drei bis vier Semestern (90 ECTS) zum Abschluss Master of Science und bereitet auf die nachhaltige Gestaltung ländlicher Räume vor. Zugelassen werden Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen oder Sozialwissenschaften.
Studieninhalte & Module
Die Studienstruktur umfasst ein interdisziplinäres Angleichungssemester, ein Vertiefungssemester sowie Wahlmodule und die Abschlussarbeit:
- 1. Semester: Theorien ländlicher Räume, Theorien sozialer Räume / Diversity, Ortsentwicklung, Technische Infrastruktur und Digitalisierung, Raum- und Regionalplanung, Sozialraumanalyse.
- 2. Semester: Baukultur im ländlichen Raum, Soziale und räumliche Infrastruktur, Ökologie und Nachhaltigkeit, Mobilität und Leben im ländlichen Raum, Partizipation und Beteiligungsprozesse, Sozialplanung.
- 3. Semester: Wahlmodule (u. a. Klimaanpassung und Freiraum, Verkehrs- und Straßenraumplanung, Sozialraumorientierte Projektentwicklung, Orts- und Quartiersmanagement, Entwurfs- und Integrierte Projekte) sowie die Masterthesis.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für vielfältige Aufgaben in der Regionalplanung, der Dorfentwicklung sowie im Orts- und Quartiersmanagement. Sie steuern sozialräumliche Prozesse in Gemeinden und kleinen Städten und agieren als Vermittler zwischen Bewohnerschaft, Politik und Verwaltung. Zudem befähigt das Studium zur Moderation von Beteiligungsprozessen und zur Koordination interdisziplinärer Zukunftsprojekte.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch die enge Verknüpfung der Fachbereiche Bauingenieurwesen, Architektur und Sozialwissenschaften aus. Die Lehre ist stark projektbasiert und bindet praxisnahe Fragestellungen in enger Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und Kommunen ein.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
ggf. mit Anmelde- oder Auswahlverfahren
Der Masterstudiengang ist mit einer Regelstudienzeit von drei Semestern (90 ECTS) in Vollzeit studierbar. Zugangsvoraussetzung ist ein einschlägiger erster Studienabschluss im Umfang von 210 ECTS. Bewerber mit einem Erststudium im Umfang von 180 ECTS können unter der Bedingung zugelassen werden, dass weitere 30 ECTS kompensiert werden. Zur Kompensation können eine berufliche Tätigkeit im Umfang von 12 Monaten in Vollzeit sowie Praxisphasen in einschlägigen Fachdisziplinen anerkannt werden oder zusätzliche Module im Umfang von 30 ECTS belegt werden. Die Studiendauer verlängert sich entsprechend.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester