Überblick
Der Masterstudiengang Social Design widmet sich der Gestaltung des gesellschaftlichen und ökologischen Wandels sowie der Analyse gegenwärtiger Krisen. Studierende entwickeln auf Basis pluraler ökonomischer Ansätze zukunftsfähige Konzepte und erproben diese in praktischen Projekten. Je nach Interesse erfolgt eine Spezialisierung in den Bereichen Systemwandel, Organisationsentwicklung oder gesellschaftlicher Bewusstseinswandel.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Ob als Transformationsmanager:in in Kommunen, Fachkraft für Organisationsentwicklung oder Berater:in für Nachhaltigkeit – der Masterstudiengang Social Design an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz bereitet auf gestaltende Schlüsselrollen im gesellschaftlichen Wandel vor. Auf Basis pluraler ökonomischer Ansätze analysieren Studierende gegenwärtige ökologische sowie soziale Krisen und entwickeln zukunftsfähige Konzepte. Dieses weiterführende Masterangebot im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement verbindet wissenschaftliche Analyse eng mit der praktischen Erprobung eigener Projektideen.
Typische Studieninhalte & Module
Folgende Schwerpunkte prägen das Qualifikationsprofil:
- Plurale Ökonomie & Krisenanalyse: Reflexion aktueller Wirtschaftsmodelle sowie Analyse sozial-ökologischer Dynamiken.
- Vertiefung Systemwandel: Verständnis komplexer gesellschaftlicher Systeme und Entwicklung von Strategien zur nachhaltigen Transformation.
- Vertiefung Organisationsentwicklung: Zukunftsfähige Gestaltung von Unternehmens-, Verbands- und Verwaltungsstrukturen.
- Vertiefung Gesellschaftlicher Bewusstseinswandel: Erforschung von Narrativen, Werten und mentalen Modellen im Wandlungsprozess.
- Praxisprojekte: Eigenständige Konzeption, Durchführung und Evaluation konkreter Social-Design-Initiativen.
Berufsperspektiven
Absolvent:innen übernehmen Führungs- und Gestaltungsaufgaben an den Schnittstellen von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Mögliche Tätigkeitsfelder sind:
- Sustainability & Change Management: Strategische Leitung von Nachhaltigkeits- und Veränderungsprozessen in Organisationen.
- Politikberatung & Regionalentwicklung: Erarbeitung von Transformationskonzepten für Kommunen, Ministerien und NGOs.
- Social Entrepreneurship: Gründung und Steuerung von Sozialunternehmen oder gemeinwohlorientierten Initiativen.
- Forschung & Wissenschaft: Mitarbeit in interdisziplinären Forschungsprojekten zum gesellschaftlichen und ökologischen Wandel.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung wählt ihre Studierenden in persönlichen Auswahlgesprächen aus. Entscheidend ist das Interesse am Studienfach und am interdisziplinären und kritischen Denken, die Begeisterung für eigene Fragestellungen und gesellschaftliches Engagement.
Die formalen Voraussetzungen für die Zulassung sind ein einschlägiger Bachelorabschluss mit mindestens 180 ECTS (oder ein vergleichbarer Studienabschluss) und wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse (vorzugsweise mindestens 30 ECTS). Unsere Studienberatung berät gerne Studierende aus anderen Fachrichtungen, um die Voraussetzungen zu prüfen beziehungsweise Möglichkeiten zur Erreichung dieser zu besprechen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester