Überblick
Der Masterstudiengang Mehrsprachigkeit und Regionalität an der Universität Regensburg bietet eine forschungsorientierte und interdisziplinäre Ausbildung im Bereich der empirischen Sprachwissenschaft. Durch die Kombination einer regionalen Schwerpunktsetzung mit einem fest integrierten Auslandssemester an einer Partnerhochschule besitzt der Studiengang ein bundesweit einmaliges Profil. Studierende analysieren vielfältige Sprachphänomene von Herkunfts- und Minderheitensprachen bis hin zu komplexen Spracherwerbsprozessen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Germanistik, Anglistik, Romanistik und Slavistik bietet der zweijährige Masterstudiengang „Mehrsprachigkeit und Regionalität“ (M.A.) an der Universität Regensburg eine vertiefte linguistische Profilbildung. Im Mittelpunkt steht die empirische Mehrsprachigkeitsforschung mit ihren aktuellen Theorien, Methoden und internationalen Netzwerken. Das forschungsorientierte Programm richtet sich an Absolventinnen und Absolventen philologischer Bachelorstudiengänge mit sprachwissenschaftlichem Schwerpunkt.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert methodische sowie theoretische Grundlagen mit praxis- und forschungsbezogenen Anwendungsfeldern:
- MR-MA-M01 & M02: Theorien und Modelle der Mehrsprachigkeitsforschung I & II
- MR-MA-M03 & M04: Methoden der Mehrsprachigkeitsforschung I & II
- MR-MA-M05 & M07: Mehrsprachigkeit in ihren regionalen Bezügen (inkl. diachroner Perspektive)
- MR-MA-M06: Sprachkompetenz
- MR-MA-M08: Mehrsprachigkeit in ihren regionalen Bezügen: Bildungseinrichtungen
- MR-MA-M09: Projekt-/Forschungsmodul
- MR-MA-M10: Auslandsmodul: Mehrsprachige Regionen in der Welt
- MR-MA-M11: Masterarbeit
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert für wissenschaftliche und bildungsbezogene Tätigkeiten, in denen regionale Mehrsprachigkeit eine Rolle spielt. Durch die Einbindung in aktuelle Forschungsprojekte erwerben die Studierenden fundamentale Kenntnisse für ein anschließendes Promotionsstudium. Typische Berufs- und Forschungsfelder umfassen die Erforschung von Herkunftssprachen, Sprachbiographien, Sprachvariation sowie die Tätigkeit von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern.
Besonderheiten
- Einzigartiges Profil: Deutschlandweit einmalige Verbindung von Mehrsprachigkeitsforschung, regionalem Schwerpunkt und einem integrierten einsemestrigen Auslandsaufenthalt.
- Breites Fachverständnis: Thematisiert Herkunftssprachen, migrationsbedingte Mehrsprachigkeit, Minderheitensprachen sowie Zweit- und Fremdspracherwerb abseits rein schulischer Didaktik.
- Interdisziplinäre Vernetzung: Einbindung von Expertise aus der Sozialanthropologie (Südost- und Osteuropa), Kulturwissenschaft und Informationslinguistik.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Hochschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss mit mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit (180 LP) oder vergleichbarem Studienumfang im Fach Allgemeine Vergleichende Sprachwissenschaft, Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Romanistik, Slavistik oder einem verwandten Fach mit der Durchschnittsnote von mindestens 2,50. Mindestens 50 Leistungspunkte im sprachwissenschaftlichen Bereich und angrenzenden Gebieten. Nachweis der studiengangspezifischen Eignung; dieser wird erbracht durch ein erfolgreich absolviertes Eignungsverfahren.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester