Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang Land Management and Geospatial Science an der TU München befasst sich mit nachhaltiger Landnutzung und der Sicherung von Landrechten im internationalen Kontext. Studierende lernen, geowissenschaftliche Analysemethoden mit strategischem Landmanagement zu verknüpfen, um Herausforderungen wie fortschreitende Urbanisierung und den Klimawandel zu begegnen. Das viersemestrige Studium am Standort München bereitet gezielt auf anspruchsvolle Aufgaben in der globalen Landverwaltung und Raumentwicklung vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen arbeiten an der Schnittstelle von Politik und Technologie, um Landbesitzverhältnisse zu dokumentieren, zu schützen und nachhaltige Lösungen für raumbezogene Probleme zu entwickeln. Der englischsprachige Masterstudiengang „Land Management and Geospatial Science“ an der TU München kombiniert technisch-methodische Werkzeuge der Geowissenschaften mit sozial- und rechtswissenschaftlichen Ansätzen des Landmanagements. Das Studium bereitet gezielt darauf vor, komplexe internationale Landfragen – insbesondere bezüglich der Landnutzung, Urbanisierung und Landrechte in Entwicklungsländern – zu analysieren und verantwortungsbewusst zu verwalten.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt fachlich-methodisches Know-how zur Entwicklung von Land- und Geoinformationssystemen sowie Kenntnisse über Wechselwirkungen zwischen Stadt und Land, Landbewertung, Landbesteuerung und Landentwicklung. Studierende können vertiefende Schwerpunkte in folgenden Bereichen setzen:
- Systems of Land Rights and Land Use
- Systems of Geospatial Engineering for Land, Water and Forestry Management
- Systems of Planning, Policy and Governance
Berufsperspektiven
Nach dem Abschluss eröffnen sich vielfältige Karrierewege in Ministerien, der öffentlichen Bodenverwaltung, Forschungseinrichtungen sowie in der Raum- und Umweltplanung. Alumni sind unter anderem als GIS-Spezialist:innen, Geodatenanalyst:innen, Experten für Landrechte, ESG- und Nachhaltigkeitsberater:innen sowie als Politikberater:innen im Land- und Umweltsektor tätig. Durch die Kombination aus geowissenschaftlicher, rechtlicher und sozioökonomischer Kompetenz bringen sie konkurrierende Stakeholder-Interessen bei der Nutzung natürlicher Ressourcen erfolgreich in Einklang.
Besonderheiten
- Unterrichtssprache Englisch: Das gesamte Programm wird auf Englisch durchgeführt und richtet sich an ein internationales Publikum.
- Fokus auf globale Herausforderungen: Ein starker inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Bewältigung unsicherer Landrechte und der Ressourcenverwaltung in Entwicklungsländern.
- Keine Studiengebühren für Drittstaaten: Für diesen Studiengang werden auch von internationalen Studierenden aus Nicht-EU-Ländern keine Studiengebühren erhoben (es fällt lediglich der reguläre Semesterbeitrag an).
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester