Überblick
Der Masterstudiengang Praxisforschung und Innovation in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Bremen verknüpft wissenschaftliche Forschungsmethoden mit zukunftsorientierten Handlungsansätzen im Sozialwesen. Studierende lernen, gesellschaftlichen Wandel zu analysieren und transformative Konzepte für Wohlfahrtsorganisationen sowie die Zivilgesellschaft zu entwickeln. Das Studium am Standort Bremen qualifiziert gezielt für anspruchsvolle Leitungs-, Entwicklungs- und Forschungsaufgaben.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen übernehmen erweiterte fachliche Verantwortung bei der Konzeption, Gestaltung und Leitung innovationsbezogener Aufgaben in Institutionen und Organisationen der Sozialen Arbeit. Der Masterstudiengang „Praxisforschung und Innovation in der Sozialen Arbeit“ an der Hochschule Bremen befähigt Studierende, Handlungsfelder der Sozialen Arbeit aus der Perspektive von Praxisforschung und Innovation neu zu denken und weiterzuentwickeln. Dabei werden Forschung, Innovation und Transformation systematisch zusammengeführt, um gesellschaftliche Veränderungsprozesse aktiv und wissensbezogen mitzugestalten.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt vertiefte Kenntnisse an der Schnittstelle von Wissenschaft, Forschung und Praxis. Zu den Kernmodulen gehören unter anderem:
- Theorien der Sozialen Arbeit / Wissenschaft der Sozialen Arbeit: Vertiefung klassischer sowie aktueller Theorien, internationale Diskurse, historische Entwicklungen und Modelle der Wissensintegration.
- Forschungslogik und Forschungsdesigns in der empirischen Sozialforschung: Grundprinzipien wissenschaftlichen Arbeitens, methodische Vielfalt, Erklärungslogiken und Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis.
- Innovative Gestaltung, Leitung und Entwicklung von Einrichtungen und Organisationen der Sozialen Arbeit I: Analyse von Einflussfaktoren auf Organisationen, rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen, Projektmanagement und Konzepte des Veränderungsmanagements.
Berufsperspektiven
Der Abschluss qualifiziert für innovationsbezogene Positionen sowie Führungs- und Entwicklungsaufgaben in Praxis, Forschung und Wissenschaft der Sozialen Arbeit. Durch die Kombination aus Anwendungs- und Forschungsorientierung befähigt das Studium zudem zur wissenschaftlichen Weiterarbeit und zur Promotion. Angesichts des hohen Bedarfs an akademischen Fachkräften bestehen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene sehr gute Arbeitsmarktchancen.
Besonderheiten
Der Studiengang ist durch seinen Schwerpunkt auf Praxisforschung sowohl anwendungs- als auch forschungsorientiert aufgebaut. Als Zulassungsvoraussetzung wird neben einem einschlägigen ersten Hochschulabschluss eine mindestens neunmonatige Berufspraxis in einem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit (wozu auch das Anerkennungsjahr zählt) gefordert.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
-ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (210 ECTS, Mindestdurchschnittsnote von 2,5) in einem grundständigen Studiengang der Fachrichtungen Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder Sozialmanagement -neun Monate Berufspraxis in einem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit, hierzu zählt auch das Anerkennungsjahr zur staatlichen Anerkennung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester