Überblick
Der Masterstudiengang Sportwissenschaft an der Universität Magdeburg verknüpft sportwissenschaftliche Erkenntnisse mit modernen Technologien und neurowissenschaftlichen Ansätzen. Studierende untersuchen am Standort Magdeburg, wie menschliche Leistungsprozesse im Gesundheits- sowie Spitzensport präzise gemessen und gezielt optimiert werden können. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Zusammenspiel von körperlicher Aktivität, kognitiven Abläufen und technologischen Innovationen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang an der Universität Magdeburg verbindet vertieftes Wissen aus der Sportwissenschaft mit Erkenntnissen der Neurowissenschaften und der Technikwissenschaften. Im Zentrum steht die Erforschung der menschlichen Leistungsfähigkeit sowie das Verständnis darüber, wie Bewegung die Gehirnfunktion beeinflussen und mithilfe neuer Technologien gezielt gefördert werden kann. Das anwendungsnahe und projektorientierte Studium umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern und schließt mit dem Master of Science (M.Sc.) ab.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum deckt Themen vom Spitzensport bis zum Gesundheitssport ab und vertieft die Schnittmenge aus Sport, Gehirn und Technik. Folgende Studienrichtungen stehen im Mittelpunkt:
- Sportwissenschaft – Neurowissenschaften im Sport: Fokussierung auf die Steuerung körperlicher und geistiger Funktionen durch das Gehirn sowie die Stimulation des Gehirns durch Bewegung.
- Sportwissenschaft – Technologien im Sport: Einsatz, Entwicklung und Überprüfung neuer Technologien zur Messung, Analyse und Leistungsoptimierung im Sport.
Berufsperspektiven
Aufgrund des zunehmenden Einsatzes von Technologien und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen im Sport besteht eine steigende Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften. Tätigkeitsfelder liegen in der Entwicklung und dem Testen von Sportgeräten und -ausrüstung, der klinischen Arbeit, der Forschung sowie bei Verbänden und Organisationen der öffentlichen Gesundheit. Weitere Karrierewege bieten sich in der Zeitmessung, Leistungsoptimierung sowie der Datenerfassung und -analyse im Rahmen nationaler und internationaler Sportveranstaltungen.
Besonderheiten
- Interdisziplinäre Zulassung: Der Studiengang steht nicht nur Sportwissenschaftler:innen offen, sondern auch Absolvent:innen aus Bereichen wie Ingenieurwissenschaften (z. B. Maschinenbau, Elektrotechnik), Medizintechnik, Psychologie oder Physiotherapie (Zulassung zulassungsfrei ohne N.C. ab einer Note von 2,99).
- Keine Sporteignungsprüfung: Ein praktischer Sporttest ist für die Zulassung nicht erforderlich.
- Sprachen: Die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch (Nachweis von Englischkenntnissen auf B2-Niveau erforderlich).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelorabschluss mit 2,99 und besser sowie mit mind. 180 Creditpunkten nach ECTS (CP) im Fach Sportwissenschaft, Sport und Technik, Sporttechnologien, Maschinenbau, Elektrotechnik, Orthopädietechnik, Medizintechnik, Medizininformatik, Psychologie, Physiotherapie, Biomedical Engineering oder einen mit 2,99 und besser bestandenen vergleichbaren ersten berufsqualifizierenden Abschluss (z.B. Gesundheitswissenschaften). ausreichende Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache: Für die nötigen Deutschkenntnisse ist der Nachweis in Form der DSH Stufe 2 (vgl. C1), des TestDaf Stufe 4, der ZOP oder äquivalent zu erbringen. Englischkenntnisse sind auf dem B2-Niveau nach dem gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen nachzuweisen. Durch den Prüfungsausschuss können Sonderregelungen festgelegt werden. Eine Sporteignungsprüfung ist nicht notwendig.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester