Überblick
Der Masterstudiengang Medienkulturanalyse an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf untersucht wissenschaftlich, wie Medien unser kulturelles Zusammenleben, Wahrnehmungsmuster und gesellschaftliche Diskurse prägen. Das viersemestrige Studium zeichnet sich durch einen starken Forschungsbezug, interdisziplinäre Module und moderne Blended-Learning-Elemente aus. Zudem besteht die Möglichkeit, den Studiengang im Rahmen einer internationalen Kooperation mit Partneruniversitäten in Nantes und Wien zu absolvieren.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Medien- und Kulturwissenschaft bietet die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf den forschungsorientierten Masterstudiengang „Medienkulturanalyse“ an. Der viersemestrige Studiengang führt zum Abschluss Master of Arts (M.A.) und schließt an ein vorangegangenes Bachelorstudium an, um fachspezifische Kenntnisse vertiefend in der Forschung zu erproben. Das Studium ist zulassungsfrei mit Eignungsfeststellung und kann jeweils zum Wintersemester aufgenommen werden.
Studieninhalte & Module
Erkenntnisleitend ist die Frage, welche Bedeutung Medien in den dynamischen Prozessen der Entwicklung von Kultur einnehmen und wie sie Wahrnehmung, Identität sowie Institutionen prägen. Die Lehrinhalte sind interdisziplinär unter Beteiligung von Fächern wie Philosophie, Germanistik, Geschichte sowie Anglistik/Amerikanistik und Romanistik konzipiert. Folgende Kernmodule sind im Studienverlauf integriert:
- Wahrnehmung und Medienästhetik (Vertiefung im 1. und 2. Semester)
- Repräsentation und Differenz (Vertiefung im 1. und 2. Semester)
- Kulturtechniken und Wissenspraktiken (Vertiefung im 1. und 2. Semester)
- Vergleichende Medienkulturforschung (2. und 3. Semester)
- Audiovisuelle Kultur (2. und 3. Semester)
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für Tätigkeiten im Kultur- und Wissenschaftsjournalismus, in Redaktionen sowie in Lektoraten von Verlagen oder audiovisuellen Publikationsorganen. Weitere Arbeitsfelder liegen in der Ausstellungskonzeption, Dramaturgie, dem Kuratieren von Filmreihen, dem Kunstmarketing, PR sowie der Eventorganisation. Im Anschluss an den Masterabschluss besteht zudem die Möglichkeit zur Aufnahme eines Promotionsstudiums.
Besonderheiten
Der Studiengang ist projektorientiert organisiert und beinhaltet ein größeres Teamprojekt, in dem forschend und gestalterisch für die medienkulturelle Praxis gearbeitet wird. Hierfür steht ein Medienlabor mit professioneller Technik für Audio- und Videoproduktionen bereit. Ergänzend wird das Selbststudium durch digitale Lehrangebote und Blended-Learning-Modelle unterstützt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienvoraussetzung ist ein qualifizierter Abschluss eines Studiums in einem medienkulturwissenschaftlichen oder einem kunstgeschichtlichen, literatur-, film- und theaterwissenschaftlichen sowie verwandten kultur- und sozialwissenschaftlichen Studiengang. Als qualifiziert gilt ein Studienabschluss mit mindestens der Gesamtnote 2,4.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester