Überblick
Der weiterbildende Masterstudiengang Public Health an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf richtet sich an qualifizierte Fachkräfte aus dem Gesundheitssektor. Das viersemestrige Studium vermittelt vertieftes Wissen zur Analyse von Bevölkerungsgesundheit, Präventionsstrategien und Versorgungsstrukturen. Es verbindet fundierte Forschungsmethoden mit praxisorientierten Lösungsansätzen für das öffentliche Gesundheitswesen.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für wissenschaftliche Fach- und Führungsaufgaben im Gesundheitswesen, etwa in der Versorgungsforschung, der Seuchenbekämpfung, bei Gesundheitsträgern oder in der Entwicklung und Evaluation von Präventionsmaßnahmen.
Über den Studiengang
Der weiterbildende Studiengang „Master of Science in Public Health“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf richtet sich an Personen mit Erststudium und Berufserfahrung im Gesundheitswesen. Das Studium startet jeweils zum Wintersemester und lässt sich berufsbegleitend in vier bis maximal acht Semestern absolvieren. Neben der regulären 120-ECTS-Variante existiert eine 60-ECTS-Variante für Absolventen des Kurses „Öffentliches Gesundheitswesen“ der AÖGW.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum vermittelt ein breites wissenschaftliches Fundament zur Analyse und Lösung von Gesundheitsproblemen auf Bevölkerungsebene. Es gliedert sich in 10 Module über eine Einführungs-, Vertiefungs-, Spezialisierungs- und Abschlussphase:
- Methodische Grundlagen: Studienplanung, Datenanalyse, kritische Literaturrezeption sowie Aufbereitung und Kommunikation von Forschungsergebnissen.
- Spezialisierungsschwerpunkt 1: Epidemiologie und Prävention.
- Spezialisierungsschwerpunkt 2: Versorgungsforschung und gesundheitsökonomische Evaluation.
- Abschlussphase: Erstellung der Masterarbeit (häufig eingebunden in Forschungs- und Entwicklungsprojekte).
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt universell anwendbare Methoden- und Strategiekompetenzen, die zur eigenständigen wissenschaftlichen Forschung befähigen. Die Studierenden lernen, fachübergreifendes Wissen zu integrieren und medizinische sowie präventive Maßnahmen systematisch zu bewerten. Dies bereitet auf evidenzbasierte Entscheidungsprozesse und Steuerungsaufgaben in Politik, Wissenschaft und Praxis vor.
Besonderheiten
- Berufsbegleitendes Format: Lehrveranstaltungen finden als 2- bis 5-tägige Unterrichtsblöcke an Wochentagen und Wochenenden statt, ergänzt durch angeleitetes Selbststudium.
- Zugangsvoraussetzungen: Hochschulabschluss (z. B. Medizin, Natur-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften mit Public-Health-Bezug), mindestens 1 Jahr relevante Berufserfahrung sowie nachgewiesene Deutsch- (DSH2/TestDaF) und Englischkenntnisse.
- Kosten: Für den Weiterbildungsstudiengang werden studienbegleitend Gesamtkosten in Höhe von 8.000 Euro erhoben.
- Unterrichtssprache: Überwiegend Deutsch, partiell mit steigender Tendenz auf Englisch.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Voraussetzungen: Abgeschlossenes Hochschulstudium (Staatsexamen, Diplom, Masterexamen, Bacheloreexamen) in den Fächern Humanmedizin, Zahnmedizin, in medizinnahen Naturwissenschaften oder in Wirtschafts-, Sozial- und Lebenswissenschaften mit überzeugenden Bezügen zu Public Health. Berufliche Erfahrungen im Gesundheitswesen von mindestens einem Jahr bzw. qualifizierte wissenschaftliche Arbeit mit Bezügen zum Gesundheitswesen. Gute Sprachkenntnisse in Englisch und für ausländische Studierende in Deutsch Dreiseitiges Motivationsschreiben
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester