Überblick
Der viersemestrige Masterstudiengang Toxikologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bietet eine vertiefende naturwissenschaftliche Spezialisierung auf dem Gebiet der Schadstoff- und Wirkstoffanalyse. Studierende befassen sich intensiv mit den Auswirkungen chemischer Substanzen auf den menschlichen Organismus sowie die Umwelt. Durch ein starkes Netzwerk aus Hochschulen, Industrie und Behörden zeichnet sich das Studium in Düsseldorf durch eine hohe Praxisnähe aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Naturwissenschaften und Medizin vermittelt der konsekutive Masterstudiengang Toxikologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vertieftes Fachwissen für wissenschaftlich interessierte Studierende. Der viersemestrige Studiengang schließt mit dem Master of Science (M. Sc.) ab und kann ausschließlich zum Wintersemester begonnen werden. Die Zulassung setzt einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss in einem naturwissenschaftlichen oder medizinischen Fach mit der Note 2,1 oder besser sowie den Nachweis der besonderen Eignung voraus.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst insgesamt 120 Kreditpunkte (3.600 Stunden Arbeitslast) und gliedert sich in einen Grundlagenbereich, Pflichtbereich, Wahlpflichtbereich, eine Pilotarbeit sowie die abschließende Masterarbeit. Die Lehre erfolgt über Vorlesungen, Seminare, E-Learning mit Tutorium, Laborpraktika, Übungen und Exkursionen. Zu den zentralen Kernmodulen gehören:
- Allgemeine und spezielle Toxikologie
- Molekulare und genetische Zelltoxikologie
- Arzneimitteltoxikologie
- Klinisch-analytische Toxikologie
- Versuchstierkunde
- Toxikologische Prüfungen und regulatorische Toxikologie
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für eine erfolgreiche Karriere in der akademischen und industriellen Forschung sowie in der Bewertung der Chemikaliensicherheit. Einsatzbereiche finden sich an Hochschulen, in Behörden und in Industrieunternehmen mit naturwissenschaftlicher oder biomedizinischer Grundlagenforschung. Dort übernehmen sie Aufgaben bei der Durchführung und Bewertung toxikologischer Studien sowie bei Fragen der Chemikaliensicherheit.
Besonderheiten
Der Studiengang wird als NRW-Kooperation zwischen verschiedenen nordrhein-westfälischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen (wie dem IUF Düsseldorf und IPA), Behörden (LANUV, BAuA) sowie Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche (z. B. Bayer AG, Henkel AG & Co. KGaA, Ecolab Inc., Elanco Animal Health GmbH) durchgeführt. Er wurde gezielt gegründet, um dem Mangel an qualifizierten Toxikologinnen und Toxikologen in Europa nach Inkrafttreten der europäischen Chemikaliengesetzgebung (REACH) entgegenzuwirken.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Vorausgesetzt wird ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss in Naturwissenschaft, Medizin oder in einem der Toxikologie nahe stehenden Fach (Chemie, Biochemie, Lebensmittelchemie, Biologie, Pharmazie, Ökotrophologie, Medizin und Veterinärmedizin).
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester