Überblick
Der Masterstudiengang Sozialpädagogik für das Lehramt an Berufskollegs an der TU Dortmund vermittelt angehenden Lehrkräften fundierte fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Kompetenzen. Am Standort Dortmund setzen sich die Studierenden intensiv mit der Planung sowie Reflexion von Unterrichtsprozessen im beruflichen Schulwesen auseinander. Ergänzt wird die akademische Ausbildung durch die Durchführung eigener empirischer Forschungsprojekte sowie die kritische Betrachtung gesellschaftlich relevanter Themen der Sozialpädagogik.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs unterrichten künftig als Lehrkräfte an Berufskollegs im Fachbereich Sozialpädagogik und gestalten dort die Ausbildung angehender Fachkräfte. Der Studiengang Sozialpädagogik Master – Lehramt an Berufskollegs (BK) an der TU Dortmund führt in vier Semestern zum Abschluss Master of Education (M.Ed.) und schließt an einen entsprechenden fachbezogenen Bachelorabschluss an. Das Studium ist zulassungsfrei (NC-frei) und vermittelt die notwendigen wissenschaftlichen sowie fachdidaktischen Kompetenzen für den Vorbereitungsdienst und den Schuldienst.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte gliedern sich in folgende Themenschwerpunkte:
- Wissenschaftliche Inhalte der Fachdidaktik Sozialpädagogik
- Planung, Gestaltung und Reflexion von Unterrichtsprozessen im sozialpädagogischen Berufsschulwesen
- Konzipierung und Durchführung eines eigenen empirischen Forschungsprojekts
- Einordnung sozialpädagogischer Inhalte hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Relevanz und historischen Bedeutung
- Vorbereitung, Durchführung und Reflexion des schulfachlichen Praxissemesters
Berufsperspektiven
Der Master of Education qualifiziert vorrangig für den Eintritt in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) und die anschließende Anstellung als Lehrkraft an Berufskollegs. Die Einstellungschancen im Schuldienst richten sich nach dem aktuellen Bedarf in Nordrhein-Westfalen, wobei das Fach Sozialpädagogik spezifische Einsatzmöglichkeiten bietet. Alternativ eröffnet der Abschluss Anschlussoptionen für eine wissenschaftliche Laufbahn und Promotion an Hochschulen.
Besonderheiten
- Fachpraktische Tätigkeit: Für die spätere Aufnahme des Referendariats ist ein Nachweis über eine 52-wöchige fachpraktische Tätigkeit (Industriepraktikum) erforderlich. Davon müssen mindestens 26 Wochen bis zur Anmeldung der Masterarbeit erbracht werden; einschlägige Berufsausbildungen können angerechnet werden.
- Integriertes Praxissemester: Ein 20-wöchiges (fünfmonatiges) schulisches Praktikum ist fester Bestandteil des Masters (empfohlen im 2. Semester) und wird an den Lernorten Universität, ZfSL und Schule begleitet.
- Studieneinfluss & Atmosphäre: Der Studiengang zeichnet sich laut Studierenden durch überschaubare Gruppengrößen, intensiven Austausch in den Seminaren und eine direkte Verknüpfung von Wissenschaft und Alltagspraxis aus.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester