Überblick
Der Bachelorstudiengang Luft- und Raumfahrttechnik an der Hochschule Bremen vermittelt umfassende ingenieurwissenschaftliche Kompetenzen für die Entwicklung und Konstruktion von Flug- und Raumfahrzeugen. Am traditionsreichen Luftfahrtstandort Bremen verbinden Studierende fundierte maschinenbauliche Grundlagen mit betriebswirtschaftlichen Aspekten. Die siebensemestrige Ausbildung bereitet praxisnah auf eine vielseitige Ingenieurskarriere in zukunftsträchtigen Schlüsselindustrien vor.
Studieninhalte
Wie entwirft, entwickelt und konstruiert man zukunftsweisende Luft- und Raumfahrzeuge auf Basis moderner ingenieurwissenschaftlicher Erkenntnisse?
Über den Studiengang
Der siebensemestrige Bachelor-Studiengang „Luft- und Raumfahrttechnik“ (Bachelor of Engineering) an der Hochschule Bremen bietet eine breit angelegte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung im Bereich des Maschinenbaus. Studierende lernen, komplexe Luft- und Raumfahrzeuge zu entwerfen, zu entwickeln und zu konstruieren, wobei auch betriebswirtschaftliche Aspekte integriert werden. Das zulassungsbeschränkte Studium umfasst 210 ECTS-Credits, wird auf Deutsch unterrichtet und beginnt jeweils zum Wintersemester.
Studieninhalte & Module
Die ersten beiden Semester vermitteln naturwissenschaftliche und technische Grundlagen, gefolgt von einer stark projektbezogenen Vertiefung im zweiten und dritten Studienjahr. Zu den zentralen Inhalten gehören unter anderem:
- Mathematik: Vektoralgebra, Vektorgeometrie, Differenzial- und Integralrechnung, unendliche Reihen
- Mechanik: Statik starrer und deformierbarer Systeme, Festigkeitslehre, Schnittlasten, Knicken und Beulen
- Physik: Mechanische und elektromagnetische Schwingungen/Wellen, Optik, Akustik, Atomphysik
- Vertiefungsmodule: Spezifische technische Anwendungen und Projektmodule der Luft- und Raumfahrttechnik
- Betriebswirtschaft: Betriebswirtschaftliche Aspekte zur Vervollständigung des ingenieurwissenschaftlichen Profils
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert Absolventinnen und Absolventen für Ingenieurstätigkeiten in den Bereichen Konstruktion, Produktion, Planung sowie Forschung und Entwicklung. Die Tätigkeitsfelder reichen von Unternehmen der Luft- und Raumfahrtbranche und deren Zulieferern über die Schiffbau- und Automobilindustrie bis hin zu Ingenieurbüros, Forschungsinstituten und Behörden.
Besonderheiten
Zu den Zulassungsvoraussetzungen gehört ein achtwöchiges Vorpraktikum. Das siebte Semester ist als Praxissemester aufgebaut, das direkt in der Industrie absolviert, von Hochschulprofessoren betreut und durch die Anfertigung der Bachelor-Thesis abgeschlossen wird. Ein Auslandsaufenthalt ist im Studienverlauf nicht integriert.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Praktische Ausbildung:
Nachzuweisen ist ein mindestens 8-wöchiges einschlägiges Praktikum in einem industriellen oder handwerklichen Metallberuf oder
ein mindestens 4-wöchiges handwerkliches Praktikum in einem Metallberuf, wenn eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein
Praktikum im Rahmen der Jahrgangsstufe 11 der Fachoberschule in einem einschlägigen industriellen oder handwerklichen Berufsfeld
vorliegt, die nicht in einem Metallberuf absolviert wurden.
Mindestens 4 Wochen des Praktikums müssen bis zum Studienbeginn abgeleistet sein. Die restlichen Wochen müssen bis spätestens zum Ende
des 3. Semesters abgeleistet werden.
Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Praktikum im Rahmen der Jahrgangsstufe 11 der Fachoberschule in einem industriellen oder
handwerklichen Metallberuf ersetzen das Praktikum.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester