Überblick
Der viersemestrige Masterstudiengang Maschinenbau an der Hochschule Mittweida bietet eine vertiefende ingenieurwissenschaftliche Qualifikation für angehende Fach- und Führungskräfte. Im sächsischen Mittweida beschäftigen sich die Studierenden intensiv mit modernen Entwicklungsansätzen, ressourcenschonenden Fertigungsverfahren sowie fortschrittlicher Oberflächentechnik. Durch die enge Einbindung in praxisnahe Forschungsprojekte bereitet das Studium optimal auf komplexe Aufgaben in der Hochtechnologiebranche vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Maschinenbau-Ingenieurinnen und -Ingenieure entwickeln in der Praxis zukunftsfähige Lösungen für die Mobilität, konstruieren nachhaltige Produkte und optimieren ressourcensparende sowie fehlerfreie Produktionsprozesse. Der konsekutive Vollzeit-Studiengang „Maschinenbau“ (Master of Engineering) an der Hochschule Mittweida vertieft das Bachelor-Wissen praxisnah über eine Regelstudienzeit von vier Semestern. Studierende wählen dabei aus den drei zukunftsorientierten Vertiefungsrichtungen Digitale Produktentwicklung/Mikromobilität, Ressourceneffiziente Fertigungstechnik oder Oberflächentechnik.
Studieninhalte & Module
Statt purer Theorie steht der Erwerb praxisrelevanten Wissens in modern ausgestatteten Laboren im Mittelpunkt. Zu den Kernmodulen des Curriculums zählen unter anderem:
- Höhere technische Mechanik und Höhere mathematische Methoden
- Spezielle Werkstoffe/Werkstoffprüfung sowie Bauteilverhalten/Bruchmechanik
- Qualitätssicherung und Product Lifecycle Management
- Produktionsorganisation und Fördertechnik
- Softwaretechnik für Ingenieur:innen und FEM (Finite-Elemente-Methode)
- Spezifische Vertiefungsmodule der gewählten Studienrichtung
- Praktikums- und Masterprojekt (Dauer: 24 Wochen)
Berufsperspektiven
Den Absolventinnen und Absolventen bieten sich vielfältige Karrierechancen mit überdurchschnittlichen Einstiegsgehältern und Aufstiegsmöglichkeiten in Führungs- oder Projektverantwortung. Sie arbeiten als Ingenieur:innen in Entwicklung, Forschung und Produktion – etwa in der Automobilindustrie oder der Medizintechnik – oder leiten die Entwicklung von Versuchsständen, Produktionsverfahren und neuen Materialeigenschaften. Zudem steht qualifizierten Master-Absolvent:innen über Forschungskooperationen die Möglichkeit zur Promotion offen.
Besonderheiten
- Forschungsnähe: Viele Studierende arbeiten bereits während des Studiums in Forschungsprojekten der Fakultät Ingenieurwissenschaften und des Laserinstituts Hochschule Mittweida mit.
- Internationaler Abschluss: In Kooperation mit der Universität Paisley in Schottland besteht die Möglichkeit, zeitgleich einen internationalen Studienabschluss zu erwerben.
- Optimales Lernumfeld: Kleine Gruppen, moderne Anlagen und eine individuelle Betreuung durch Professor:innen mit mehrjähriger Industrieerfahrung.
- Zugangsbedingungen: Das Studium ist zulassungsfrei (kein NC) und es werden keine Studiengebühren erhoben.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester