Überblick
Der Bachelorstudiengang Integrierte Ostasienstudien an der Hochschule Bremen verknüpft Wirtschaftswissenschaften und Politik mit einer intensiven Sprachausbildung in Chinesisch oder Japanisch. Studierende bauen fundierte Regionalkompetenzen für den ostasiatischen Raum auf und spezialisieren sich im Studienverlauf auf ein Zielland. Das achtsemestrige Studium zeichnet sich besonders durch ein integriertes Auslandsjahr sowie einen Schwerpunkt im modernen Risikomanagement aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der interdisziplinäre Studiengang „Integrierte Ostasienstudien: Wirtschaft, Politik und Sprachen B. A.“ an der Hochschule Bremen zeichnet sich durch seine Kombination aus wirtschafts-, politik- und regionalwissenschaftlichen Inhalten, einer fundierten Sprachausbildung in Chinesisch oder Japanisch sowie zwei integrierten Auslandssemestern aus. Die Studierenden werden zu Ostasienexpert:innen ausgebildet, die kompetent mit Akteur:innen und Institutionen der Region interagieren können. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf Methoden des Risikomanagements, um auf die Herausforderungen einer zunehmend volatilen und risikoanfälligen Welt vorzubereiten.
Studieninhalte & Module
Im ersten Semester erhalten die Studierenden eine Orientierung und wählen anschließend China oder Japan als sprachlichen und regionalen Schwerpunkt. Zu den zentralen Modulen und Inhalten gehören:
- Sprachausbildung: Chinesisch oder Japanisch
- Regionalwissenschaften: Grundzüge der Wirtschaft, Politik, Außenwirtschaft und Außenpolitik Chinas, Taiwans, Japans und Südkoreas
- Beziehungsanalysen: Wirtschaftliche und politische Beziehungen zwischen den ostasiatischen Staaten
- Geschichte: Grundzüge der Geschichte Ostasiens seit der Mitte des 19. Jahrhunderts
- Wirtschafts- und Politikwissenschaften: Grundbegriffe der Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre (VWL)
- Methoden & Praxis: Statistik, Grundprinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens sowie Verfahren des Risikomanagements
Berufsperspektiven
Absolvent:innen sind für die Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben mit Ostasienbezug in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft qualifiziert. Mögliche Arbeitgeber sind nationale und internationale Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Beratungsinstitute, politische Stiftungen sowie Behörden auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Darüber hinaus befähigt der Abschluss zu anschließenden Masterstudiengängen mit Ostasienfokus oder im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich.
Besonderheiten
Der Studiengang umfasst eine Regelstudienzeit von 8 Semestern (240 ECTS-Punkte) und beinhaltet eine verpflichtende zweisemestrige Auslandsphase: Das 5. Semester wird als Studiensemester an einer Partneruniversität im Schwerpunktland absolviert, gefolgt von einem Praxissemester im 6. Semester in Ostasien. Für die Wahl des Sprachschwerpunkts (China oder Japan) existiert eine Kapazitätsobergrenze; bei hoher Nachfrage entscheidet die Studienleistung des ersten Semesters.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Besondere Sprachkenntnisse: Englisch B 1.2
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester