Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang Physics an der TU Dresden vermittelt vertiefte Fachkenntnisse in modernen Kern- und Forschungsbereichen der Physik. Am Wissenschaftsstandort Dresden verbinden Studierende theoretische Konzepte mit experimenteller Forschung auf internationalem Niveau. Das Studium qualifiziert für anspruchsvolle Tätigkeiten in der akademischen Forschung sowie in hochtechnologischen Industriezweigen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Physik, Naturwissenschaften, Technik und Geisteswissenschaften vertieft der englischsprachige Masterstudiengang „Physics“ an der TU Dresden innerphysikalische Zusammenhänge sowie Verknüpfungen zu Nachbardisziplinen. Das viersemestrige Direktstudium kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden und führt zum Abschluss Master of Science. Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung eines umfassenden Verständnisses aktueller physikalischer Fragestellungen und der Befähigung zum interdisziplinären Arbeiten.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in eine theoretische und praktische Spezialisierung sowie eine einjährige Forschungsphase. Die Studierenden wählen aus fünf physikalischen Vertiefungsgebieten und nutzen ergänzend Angebote aus nicht-physikalischen Disziplinen. Die zentralen Studieninhalte umfassen:
- Physikalische Vertiefungsgebiete: Umfassender Überblick über das etablierte Wissen, aktuelle Entwicklungen und ungelöste Fragestellungen in einem von fünf gewählten Spezialisierungsbereichen.
- Nicht-physikalische Ergänzungen: Interdisziplinäre Module aus 12 verschiedenen Fachrichtungen mit mehreren Wahlthemen zur Förderung des fächerübergreifenden Verständnisses.
- Einjährige Forschungsphase: Selbstständige Einarbeitung in aktuelle physikalische Fragestellungen, Konzeption und Umsetzung von Experimenten oder theoretischen Methoden sowie Einordnung der wissenschaftlichen Ergebnisse.
Berufsperspektiven
Durch die intensiv geschulte Befähigung zur eigenständigen Entwicklung und Anwendung theoretischer sowie experimenteller Methoden qualifizieren sich die Studierenden für komplexe wissenschaftliche Aufgabenstellungen. Die Spezialisierung in Kombination mit interdisziplinären Kompetenzen bereitet zielgerichtet auf Tätigkeiten in der physikalischen Forschung sowie in angrenzenden Technologiefeldern vor.
Besonderheiten
Zu den spezifischen Rahmenbedingungen des Studiengangs gehören:
- Flexible Studienform: Das Studium ist als Vollzeitstudium (4 Semester) oder als Teilzeitstudium (8 Semester) absolvierbar.
- Sprachliche Flexibilität: Während die Lehrsprache primär Englisch ist, können Prüfungen in den physikalischen Modulen nach Wahl der Studierenden auf Deutsch oder Englisch abgelegt werden.
- Zugangsvoraussetzungen: Die Immatrikulation setzt ein Eignungsfeststellungsverfahren voraus, bei dem fundierte Kenntnisse der experimentellen und theoretischen Physik, Programmierkenntnisse sowie Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 nachgewiesen werden müssen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist ein erster in Deutschland anerkannter berufsqualifizierender Hochschulabschluss im Fach Physik oder verwandten Studiengängen, wie z.B. in Biophysik oder Nanowissenschaften, wenn die vermittelten physikalischen fachlichen Inhalte sowie die Kenntnisse von angewandten mathematischen Methoden den Inhalten im Bachelorstudiengang Physik in ausreichendem Umfang entsprechen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester