Überblick
Der Masterstudiengang Bioanalytik an der Hochschule Coburg verknüpft biologische sowie chemische Methoden zur Erforschung komplexer naturwissenschaftlicher Phänomene. Am Campus in Coburg stehen den Studierenden Spezialisierungen in den Bereichen Humanbiologie, Ökotoxikologie und Bioinformatik zur Auswahl. Durch die enge Anbindung an Forschung und Industrie bereitet das praxisnahe Studium optimal auf Karrieren in der Life-Science-Branche vor.
Studieninhalte
Wie lassen sich komplexe biologische, chemische und ökologische Fragestellungen mithilfe moderner interdisziplinärer Analytikverfahren gezielt analysieren und lösen?
Über den Studiengang
Der konsekutive Masterstudiengang Bioanalytik an der Hochschule Coburg (Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit) schließt mit dem Grad Master of Science (M.Sc.) ab. Das dreisemestrige Vollzeitstudium (90 ECTS) vereint Methoden aus Mikrobiologie, Biochemie, Molekularbiologie, Bioinformatik und weiteren Fachbereichen zur Lösung komplexer Probleme. Der Studienbeginn ist sowohl zum Sommersemester (15. März) als auch zum Wintersemester (01. Oktober) möglich.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst vertiefende Fachmodule in den Richtungen Humanbiologie, Ökotoxikologie oder Bioinformatik sowie übergreifende Pflicht- und Wahlpflichtbereiche:
- Gemeinsame Pflichtmodule: Instrumentelle Analytik und Omics-Technologien, Ethik für Biowissenschaften, Sensorik, Innovations- und Projektmanagement, Biowissenschaftliches Seminar, Exkursion.
- Vertiefung Humanbiologie: Molekularbiologische Analytik, Klinische Analytik, Angewandte Bioinformatik und Statistik.
- Vertiefung Ökotoxikologie: Molekularbiologische Analytik, Ökotoxikologie, Angewandte Bioinformatik und Statistik.
- Vertiefung Bioinformatik: Data Mining und Bioinformatik, Objektorientierte Programmierung, Klinische Analytik oder Ökotoxikologie.
- Abschlussphase (3. Semester): Masterarbeit und Masterseminar mit Präsentation.
Berufsperspektiven
Der Studiengang bereitet gezielt auf vielfältige Berufsfelder in Industrie, Forschung und öffentlichen Einrichtungen vor. Absolventinnen und Absolventen können beispielsweise in Umweltbehörden und internationalen Organisationen arbeiten, um die Wirkung von Umweltschadstoffen und deren Emissionen zu bewerten. Durch den starken Praxisbezug bauen sich die Studierenden bereits während des Studiums ein berufliches Netzwerk auf.
Besonderheiten
- Starker Praxisbezug: Intensive Verbindungen zur Industrie und Forschungsinstituten, Arbeiten in modernen Laboren sowie Möglichkeit zu Feldstudien.
- Flexibilität: Eine Streckung des Studiums auf 5 Semester ist ebenso möglich wie ein Theorie- oder Praxissemester im Ausland.
- Duales Studium: Der Studiengang kann auch als Studium mit vertiefter Praxis absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Abgeschlossenes Hochschulstudium mit mindestens 180 ECTS im Bereich der Bioanalytik, der Instrumentellen Analytik, der Umweltchemie, der Biochemie, der Molekularbiologie, der Lebensmittelanalytik oder eines artverwandten Studiengangs. Kein bestimmter Notenschnitt für die Zulassung notwendig. Detaillierte Informationen siehe Studien- und Prüfungsordnung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester