Überblick
Der weiterbildende Masterstudiengang Ästhetische Gesichtschirurgie an der Universität Witten/Herdecke vermittelt spezialisierte operative und nicht-operative Techniken zur ästhetischen Gestaltung des Gesichts. Neben chirurgischen Verfahren stehen auch rechtliche, ökonomische sowie qualitätssichernde Aspekte im Fokus der Ausbildung. Das Studium richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die ihre Qualifikationen in diesem Fachbereich auf hohem wissenschaftlichen und praktischen Niveau vertiefen möchten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Humanmedizin, Zahnmedizin und ästhetischer Chirurgie bietet der weiterbildende Masterstudiengang Ästhetische Gesichtschirurgie an der Universität Witten/Herdecke eine universitäre Spezialisierung auf hohem Niveau. Die Teilnehmenden erwerben fundierte Kompetenzen in operativen sowie nicht-operativen Verfahren zur funktionellen und ästhetischen Gestaltung der Gesichtsregion. Neben der Verfeinerung praktischer Fertigkeiten stehen Evidenzbasierung, Patientensicherheit sowie ethische, rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen im Zentrum der Ausbildung.
Typische Studieninhalte & Module
- Operative & Nicht-operative Techniken: Chirurgische Eingriffe im Gesichts- und Halsbereich, minimal-invasive Verfahren, Injektions- und Faltenbehandlungen sowie laserchirurgische Methoden.
- Angewandte Anatomie: Vertiefung der funktionellen und topographischen Gesichtsanatomie als Basis für sichere Eingriffe.
- Qualitäts- & Risikomanagement: Standards zur Patientensicherheit, OP-Hygiene und Beherrschung von Komplikationen.
- Recht & Praxisökonomie: Medizin- und Haftungsrecht, Forensik, wirtschaftliche Praxisführung sowie ethische Aspekte in der Ästhetik.
- Wissenschaftliches Arbeiten: Kritisches Bewerten wissenschaftlicher Evidenz und Erstellung einer empirischen Master-Thesis.
Berufsperspektiven
Der akademische Masterabschluss ermöglicht qualifizierten Ärztinnen und Ärzten eine gezielte Positionierung im wachsenden Markt der ästhetischen Gesichtschirurgie. Die Absolventinnen und Absolventen erweitern ihr Leistungsspektrum maßgeblich, was hervorragende Voraussetzungen für die Arbeit in spezialisierten Fachkliniken, den Ausbau der eigenen Praxis oder die Gründung eines Zentrums für ästhetische Medizin schafft. Der nachgewiesene Qualitätsstandard bietet zudem einen wichtigen Wettbewerbsvorteil und stärkt das Vertrauen der Patientinnen und Patienten.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Die Zulassung zum Masterstudiengang setzt eine abgeschlossene Weiterbildung als Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie voraus.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester