Überblick
Der Masterstudiengang Nachhaltige Energietechnik an der TU Braunschweig bietet eine vertiefende Qualifikation an der Schnittstelle von Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Ökonomie. Studierende im niedersächsischen Braunschweig befassen sich intensiv mit zukunftsfähigen Methoden der Energiewandlung, -speicherung und -verteilung. Das Studium bereitet gezielt darauf vor, innovative Lösungen für die globale Energiewende und ressourcenschonende Produktionsprozesse zu entwickeln.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Nachhaltige Energietechnik“ entwickeln und optimieren zukunftsweisende Technologien wie Batterien, Brennstoffzellen, Photovoltaik- sowie Wind- und Wasserkraftanlagen.
Über den Studiengang
Der viersemestrige Masterstudiengang an der TU Braunschweig beleuchtet Energiethemen interdisziplinär von der Energieerzeugung über den Transport bis hin zum konkreten Einsatz. Das deutschsprachige Studium verbindet Fachwissen aus dem Maschinenbau, der Elektrotechnik, der Chemie und den Wirtschaftswissenschaften, um ein breites technisches Fundament zu vermitteln. Durch einen sehr hohen Wahlanteil bietet der Studiengang maximale Flexibilität bei der individuellen Spezialisierung.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert vertiefende Pflichtgrundlagen mit maßgeschneiderten Vertiefungsmöglichkeiten:
- Pflichtbereich Grundlagen: Regenerative Energietechnik, Life Cycle Assessment for Sustainable Engineering, Nachhaltigkeit in Produktion und Logistik, Energierecht I.
- Vertiefungsrichtungen (eine zur Auswahl): (Elektro-)Chemische Energietechnik, Physikalische Energietechnik oder Energie- und ressourceneffiziente Prozesse (jeweils inklusive Labor und Simulation).
- Fachkomplementäre Qualifikation: Drei individuell von der Zulassungskommission festgelegte Module aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Chemie zum Ausgleich des Vorwissens.
- Wahlmodule: Fächerkatalog aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Chemie zur Vertiefung des Profils.
- Überfachliche Profilbildung & Praxis: Interdisziplinäre Kompetenzen, Sprachkurse, Studienarbeit sowie die Masterarbeit.
Berufsperspektiven
Die Arbeitsfelder umfassen die technische Konzeption, Speicherung und Verteilung nachhaltiger Energien sowie die Planung energieeffizienter Produktionsanlagen. Ingenieurinnen und Ingenieure analysieren und bewerten Anlagen nach energetischen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten. Sie gestalten optimierte Verfahren zur Ressourcen- und Energienutzung in der Industrie, in Ingenieurbüros oder in der Forschung.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch das Prinzip „Wenig Pflicht, viel Wahl“ aus, das eine starke persönliche Profilbildung erlaubt. Zudem studieren Sie in einer forschungsintensiven Region: Der enge Austausch mit Einrichtungen wie dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) oder der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) sichert einen hohen Praxisbezug und wertvolle Industriekontakte.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester