Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang Molecular and Translational Neuroscience an der Universität Ulm verbindet molekulare Grundlagenforschung direkt mit der klinischen Anwendung. Studierende analysieren die Entstehung komplexer Nervenerkrankungen, um innovative Wege in der Diagnostik und Therapie zu ebnen. Durch die enge Vernetzung mit klinischen Zentren und Partnern aus der Pharmaindustrie bietet der Standort Ulm eine hochkarätige wissenschaftliche Ausbildung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von zellulärer und pharmakologischer Grundlagenforschung, molekularer Neurobiologie, Verhaltensphysiologie sowie diagnostischer und therapeutischer Anwendung setzt der englischsprachige Masterstudiengang „Molecular and Translational Neuroscience“ (M.Sc.) an der Universität Ulm an. Der forschungsorientierte Studiengang vermittelt spezifisches Fachwissen über krankheitsverursachende zelluläre und molekulare Prozesse im Nervensystem. Ziel der Ausbildung ist es, die Mechanismen neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen besser zu verstehen und dieses Wissen in innovative Diagnostik- und Therapieverfahren zu übersetzen.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Studium umfasst 120 ECTS-Punkte und bietet eine praxisnahe Ausbildung in modernen Laboren:
- Molekulare Pathomechanismen: Erforschung von Erkrankungen wie Schädel-Hirn-Trauma, ALS, Schlaganfall, Morbus Parkinson, Chorea Huntington, Schizophrenie und Multipler Sklerose.
- Klinische Studien: Einarbeitung in die Planung, Organisation und Durchführung klinischer Studien inklusive einer Start-Up-Simulation am Klinischen Studienzentrum der Klinik für Neurologie.
- Methoden- und Laborpraktika: Einführendes Methodenpraktikum im Trainingshospital „To Train U“ sowie mehrwöchige interne, externe, nationale oder internationale Laborpraktika.
- Interdisziplinäre Wahlpflichtfächer: Individuelle Vertiefungsmöglichkeiten in Bereichen wie Stammzellbiologie, Alterungsforschung, Stressphysiologie, bildgebenden Verfahren des Gehirns, Statistik in der Medizin sowie Europäischem Patentrecht.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für eine wissenschaftliche Karriere in der akademischen Grundlagenforschung an Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen. Zudem eröffnet der Studiengang direkte Perspektiven in der pharmazeutischen Industrie, der klinischen Forschung sowie im Bereich neuer therapeutischer und diagnostischer Verfahren.
Besonderheiten
- Kooperation mit Boehringer Ingelheim: Forschungsexperten des Pharmaunternehmens aus Biberach vermitteln direktes Wissen über die Medikamentenentwicklung im Bereich des Zentralnervensystems.
- Exzellente Betreuung: Kleine Gruppengrößen von etwa 20 Studierenden pro Wintersemester gewährleisten einen intensiven Austausch mit den Lehrenden; ein Buddy-Programm unterstützt die schnelle Eingewöhnung.
- Starkes Forschungsnetzwerk: Einbindung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), des Universitätsklinikums Ulm sowie externer Fachanwälte für europäisches Patentrecht.
- Internationales Umfeld: Die englische Unterrichtssprache und eine international zusammengesetzte Studierendenschaft fördern das weltweite, interdisziplinäre Denken.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester