Überblick
Der Masterstudiengang Landschaftsarchitektur an der Leibniz Universität Hannover verbindet gestalterische, gesellschaftswissenschaftliche und ökologische Disziplinen zur nachhaltigen Transformation von Freiräumen. Studierende befassen sich intensiv mit zentralen Zukunftsfragen wie dem Klimawandel, der fortschreitenden Urbanisierung und dem demografischen Wandel. Die Ausbildung am Standort Hannover zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung von forschungsnahen Studienprojekten und interdisziplinärer Planung aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Mit dem Abschluss als Master of Science in Landschaftsarchitektur übernehmen Absolventinnen und Absolventen Fach- und Führungsaufgaben in Planungsbüros, Behörden oder in der Selbstständigkeit. Der viersemestrige, weiterführende Studiengang an der Leibniz Universität Hannover verbindet ästhetische und sozialwissenschaftliche Inhalte mit naturwissenschaftlichen sowie technischen Erkenntnissen. Aufbauend auf historischem und theoretischem Spezialwissen bilden intensiv betreute Studienprojekte das Zentrum der praxisbezogenen Ausbildung.
Studieninhalte & Module
Das Studium ist wissenschaftlich ausgerichtet und vermittelt hohe entwerferische Kompetenzen. Zu den zentralen Inhalten und Modulen gehören:
- Masterprojekte I bis III: Projektorientierte Bearbeitung komplexer Praxisprobleme und Forschungsfragen in Kleingruppen.
- Geschichte der Landschaftsarchitektur: Vertiefung von Historie und Theorie von Natur, Landschaft und Gärten.
- Landschaftsarchitektur und Entwerfen: Schulung von Entwurfskompetenzen und Raumentwicklung.
- Entwerfen urbaner Landschaften: Spezifische Auseinandersetzung mit städtischen Freiräumen.
- Exkursionen und Stegreifarbeiten: Vor-Ort-Analyse aktueller Problemstellungen im In- und Ausland.
- Wahlpflichtbereiche: Individuelle Vertiefungen in Themen wie Freiraumplanung, Pflanzenverwendung, Vegetationstechnik, Bautechnik und Planungskommunikation.
- Masterarbeit inkl. Kolloquium: Eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit im vierten Semester.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen eröffnen sich vielfältige Positionen in privaten Planungsbüros, öffentlichen Behörden oder als selbstständige Dienstleister. Zudem befähigt der Masterabschluss zur Aufnahme eines anschließenden Promotionsstudiums. Durch die gezielte Vermittlung von System- und Transformationwissen sind die Graduierten darauf vorbereitet, gesellschaftliche Herausforderungen wie den Klimawandel, den demographischen Wandel und die globale Urbanisierung räumlich zu lösen.
Besonderheiten
- Interdisziplinäre Vernetzung: Durch die Einbindung in die Fakultät für Architektur und Landschaft erfolgt eine direkte Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Architektur, Stadtplanung und Städtebau.
- EMiLA-Vertiefung: Es besteht die Möglichkeit, die internationale Vertiefungsrichtung European Master in Landscape Architecture (EMiLA) oder ein Auslandssemester zu wählen.
- Mappenverfahren: Für die Zulassung ist neben dem Erststudium das Einreichen einer Bewerbungsmappe mit Motivationsschreiben und Arbeitsproben erforderlich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Für die Bewerbung zum Masterstudiengang ist ein Bachelor- oder gleichwertiger Abschluss in Landschaftsarchitektur und Umweltplanung oder einem fachlich eng verwandten Studiengang erforderlich. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen darüber hinaus ihre besondere Eignung in Form eines Motivationsschreibens darlegen. Dieses sollte maximal fünf A4-Seiten sowie bis zu zehn Seiten Arbeitsproben als Anlage umfassen. Die detaillierten Anforderungen können Sie der Zugangsordnung dieses Studienganges entnehmen: www.uni-hannover.de/zugangsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester