Überblick
Der Masterstudiengang Atlantic Studies an der Leibniz Universität Hannover beleuchtet die vielschichtigen historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Verflechtungen im atlantischen Raum mit einem besonderen Fokus auf den Südatlantik. Studierende in Hannover profitieren dabei von einer deutschlandweit einzigartigen Kombination aus afrikanischer und lateinamerikanischer Geschichte sowie interdisziplinären geistes- und sozialwissenschaftlichen Ansätzen.
Studieninhalte
Wie prägen historische und gegenwärtige Verflechtungen zwischen Afrika, den Amerikas und Europa den südatlantischen Raum im Kontext der Globalisierung?
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Atlantic Studies/ History, Culture and Society an der Leibniz Universität Hannover untersucht die sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen im atlantischen Raum. Studierende wählen zwischen einer geschichtswissenschaftlichen Vertiefung und einer interdisziplinären Ausrichtung, die Geistes- und Sozialwissenschaften wie Soziologie, Kulturanthropologie, Sprach-, Literatur- und Religionswissenschaften verbindet. Das viersemestrige Studium wird auf Deutsch sowie Englisch unterrichtet und erfordert zudem Kenntnisse einer weiteren fachbezogenen Fremdsprache.
Studieninhalte & Module
Die Inhalte behandeln unter anderem die Aufarbeitung des Kolonialismus, Migrationsbewegungen, soziale Ungleichheit, Konfliktdynamiken und Identitätsbildungen. Der Studienaufbau umfasst folgende Module:
- Basismodul: Zugänge der Atlantic Studies / History, Culture and Society
- Basismodul: Forschungsdebatten (Vertiefung Interdisziplinäre Studien)
- Geschichtswissenschaftliche Vertiefung: Theorie und historiographische Konzepte der Geschichtswissenschaft / Theorien praktisch erprobt
- Forschungslernmodul & Praxismodul: Empirische Forschungskompetenz sowie ein integriertes Praktikum oder Auslandssemester
- Wahlpflichtmodule: Globalisierung, Lokalität und transkulturelle Räume; Ungleichheit, Herrschaft, Differenz; Soziale, religiöse und kulturelle Bewegungen; Gewaltprozesse und Konfliktregulierung; Kulturanthropologie
- Masterarbeit
Berufsperspektiven
Das Studium bildet Regional- und Globalisierungsexpert_innen für den südatlantischen Raum (Lateinamerika, Karibik, Afrika) sowie Historiker_innen aus. Absolvent_innen qualifizieren sich für projektorientierte Tätigkeiten in Forschung, Wissenschaft und Vermittlung. Dabei bringen sie vielseitige Sprachkenntnisse, Auslandsfahrungen, interkulturelle Kompetenzen und Skills im Projektmanagement ein.
Besonderheiten
Der Studiengang ist deutschlandweit einmalig in seiner Spezialisierung auf den Südatlantik. Die Universität Hannover verfügt dafür über die seltene Kombination aus Professuren für Afrikanische und Lateinamerikanische Geschichte. Zudem ist ein berufsfeldorientierter Auslandsaufenthalt über weltweite Universitätskooperationen (z. B. in Chile, Costa Rica, Senegal, Kanada, USA) oder eine internationale Praktikumsbörse fest in das Studium integriert.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Voraussetzung für den Zugang zum konsekutiven Masterstudiengang Atlantic Studies/ History, Culture and Society ist, dass die Bewerberin oder der Bewerber - entweder an einer deutschen Hochschule oder an einer Hochschule, die einem der Bologna-Signatarstaaten angehört, einen Bachelorabschluss oder diesem gleichwertigen Abschluss in einem fachlich geeigneten vorangegangenen Studium oder einer für den Masterstudiengang Atlantic Studies/ History, Culture and Society einschlägigen Bezugswissenschaft erworben hat. - an einer anderen ausländischen Hochschule einen gleichwertigen Abschluss in einem fachlich geeigneten vorangegangenen Studium erworben hat; die Gleichwertigkeit wird nach Maßgabe der Bewertungsvorschläge der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen beim Sekretariat der Kultusministerkonferenz (http://anabin.kmk.org.de) festgestellt
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester