Überblick
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg bietet mit dem Masterstudiengang Angewandte Familienwissenschaften ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges berufsbegleitendes Format an. In Hamburg setzen sich die Studierenden interdisziplinär mit aktuellen Fragestellungen und gesellschaftlichen Entwicklungen rund um das Thema Familie auseinander. Das Studium verknüpft wissenschaftliche Erkenntnisse direkt mit der beruflichen Praxis und steht über eine Eingangsprüfung auch qualifizierten Personen ohne ersten Hochschulabschluss offen.
Studieninhalte
Wie lassen sich familiäre Strukturen, Verhaltensweisen und Herausforderungen wissenschaftlich fundiert analysieren und in der Praxis professionell begleiten?
Über den Studiengang
Der berufsbegleitende Masterstudiengang Angewandte Familienwissenschaften an der HAW Hamburg erstreckt sich über fünf Semester und ist das erste Angebot dieser Art im deutschsprachigen Raum. Er richtet sich an Fach- und Führungskräfte mit Berufserfahrung im Familienkontext, die ihre wissenschaftlichen und praktischen Kompetenzen vertiefen möchten. Das Studium kombiniert theoretische Erkenntnisse unter anderem aus Psychologie, Soziologie, Recht und Politik mit einer hohen Praxisrelevanz.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum befasst sich aus interdisziplinärer Perspektive mit dem Thema Familie und vermittelt theoretische Inhalte sowie empirische Forschungsmethoden. Zu den zentralen Modulen zählen:
- Grundlagen der Angewandten Familienwissenschaften
- Allgemeine Familienpsychologie und Klinische Familienpsychologie
- Soziologie der Familie und Kulturen der Familie
- Politik, Recht und Ökonomie der Familie
- Familie und Migration
- Anwendungskompetenz Beraten
- Anwendungskompetenz Führen und Leiten
- Anwendungskompetenz Forschen (qualitative und quantitative Methoden) sowie Wissenschaftliches Arbeiten
- Masterthesis mit Forschungskolloquium
Berufsperspektiven
Absolvent*innen qualifizieren sich für leitende, beratende oder forschungsnahe Aufgaben in verschiedenen Berufsfeldern rund um die Familie. Einsatzmöglichkeiten bieten sich unter anderem in Beratungsstellen, Familienbildungsstätten, Kitas, Schulen, Kliniken, therapeutischen Praxen sowie bei freien Trägern. Zudem eröffnen sich Perspektiven in Verwaltungen, Verbänden, NGOs, Unternehmen sowie in der wissenschaftlichen Forschung an Instituten oder Stiftungen.
Besonderheiten
- Flexible Studienstruktur: Blockveranstaltungen an Wochenenden, einzelnen Blockwochen und Freitagnachmittagen ermöglichen die Vereinbarkeit mit dem Berufsalltag.
- Zugang ohne Erststudium: Bei entsprechender Berufserfahrung ist die Zulassung zum Masterprogramm über eine Eingangsprüfung auch ohne ersten Hochschulabschluss möglich.
- Promotionsberechtigung: Der Abschluss (M.A.) bietet eine internationale Anschlussfähigkeit und grundsätzlich die Möglichkeit zur Promotion (gemäß Promotionsordnung der jeweiligen Hochschule).
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
- Abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium - einschlägige Berufserfahrung - Studienbegleitende Tätigkeit - ohne ersten Hochschulabschluss erfolgt eine Eingangsprüfung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester